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Herzkrankheiten in manchen Bundesländern bis zu 40 Prozent häufiger

Krankenkassen-Studie: Eine interaktive Karte zeigt große regionale Unterschiede bei der Häufigkeit von Krankheiten.

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Rückseite eines Krankenwagens mit Aufschrift Rettungsdienst 112. Bild: IMAGO / Future Image / Christoph Hardt

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Berlin (dpa). Die Häufigkeit bestimmter Krankheiten in Deutschland ist regional sehr unterschiedlich. So liegt etwa der Anteil der Herzkranken pro 1000 Einwohner in Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt um bis zu 40 Prozent über dem Bundesdurchschnitt, wie die Barmer-Krankenkasse am Mittwoch mitteilte. Dafür wurden ihre Versichertendaten ausgewertet, hochgerechnet und in einer interaktiven Deutschland-Karte dargestellt.

Zwischen 357 und 362 von 1000 Einwohnern hatten demnach im Jahr 2020 in den drei genannten Ländern Herzerkrankungen. In Hamburg, Bremen und Baden-Württemberg seien es dagegen nur zwischen 195 bis 219 Betroffene je 1000 Einwohner gewesen.

Im Osten mehr Bluthochdruck, im Westen mehr Lungenleiden

Die interaktive Karte zeigt auch, dass „ernährungsbezogene Erkrankungen“ wie Bluthochdruck oder Diabetes im Vergleich zum Bundesschnitt vor allem im Osten deutlich öfter auftreten. Dafür gibt es im Osten weniger Essstörungen, die besonders häufig in Hamburg oder Bremen festgestellt werden. Im Süden des Landes gibt es weniger „Drogen- und Alkoholmissbrauch“, „Lungenerkrankungen“ öfter in der Mitte und im Westen des Landes. Die Grafiken zeigen zudem, wie Krankheiten sich über bestimmte Berufs-, Alters- und Einkommensgruppen verteilen.

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