Berlin (aok). Die Pille ist nicht mehr das klassische Verhütungsmittel. Nur noch knapp jede dritte junge Frau nimmt kombinierte orale Kontrazeptiva. Das zeigt eine aktuelle Analyse der GKV-Verordnungsdaten, die dem Wissenschaftlichen Institut der AOK (WIdO) vorliegen. Zugleich werden mit einem Anteil von 48,2 Prozent noch immer zu viele Präparate mit einen höheren Risiko für Thrombosen und Embolien verordnet. Dabei gebe es Alternativen, "deren niedriges Risiko durch Langzeitstudien belegt ist", so Dr. Eike Eymers, Ärztin im AOK-Bundesverband, am Mittwoch (17. August).
