Ihre-Vorsorge Logo

Medikamente vor Hitze schützen – so geht's

Die aktuelle Sommerhitze tut auch vielen Medikamenten nicht gut. Drei Tipps zur richtigen Lagerung an heißen Tagen.

Artikel vorlesen

Lesezeit

2 Minuten

Veröffentlicht

Frau nimmt ein Medikament aus ihrem Medizinschrank. Bild: IMAGO / JOKER / Paul Eckenroth

© Nicht definiert

Berlin (dpa/tmn) – Viele Medikamente vertragen hohe Temperaturen nicht gut. Drei Fragen und Antworten zur richtigen Lagerung an heißen Tagen:

Bei welchen Temperaturen lagere ich Medikamente am besten?

Das hängt vom Präparat ab. Die meisten Medikamente sollen bei Temperaturen zwischen 15 und 25 Grad gelagert werden. Laut der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) reicht es an heißen Sommertagen aus, sie in einem Schrank zu verstauen.

Einige Medikamente – etwa Insuline oder Augentropfen – müssen jedoch gekühlt werden. Heißt: Sie sollten bei zwei bis acht Grad im Kühlschrank gelagert werden. Und: Diese Präparate sollten schon auf dem Weg von der Apotheke nach Hause gekühlt werden, so die ABDA.

Wie transportiere ich denn so ein kühlpflichtiges Medikament – auch wenn es in den Urlaub geht?

Hier eignet sich eine Kühltasche samt Kühlakku. Aber Vorsicht: Einfrieren sollten die Medikamente nicht. Um den direkten Kontakt mit den Kühlelementen zu vermeiden, wickelt man die Arzneimittel am besten in ein Handtuch, so der Tipp der ABDA.

Übrigens: Wer im Auto unterwegs ist, stellt die Medikamente am besten unter einen Vordersitz, weil es dort vergleichsweise kühl bleibt.

Kann ich Arzneimittel, die durch Hitze beschädigt worden sind, noch verwenden?

Besser nicht. Denn Wirksamkeit und Dosiergenauigkeit können sich verändern – etwa bei Asthmasprays, wenn sie in der prallen Sonne lagen. Auch wenn Zäpfchen geschmolzen und wieder ausgehärtet sind, sollte man sie aus der Hausapotheke aussortieren. Denn es ist möglich, dass die Wirkstoffe dann ungleichmäßig verteilt sind und das Zäpfchen Beschwerden nicht mehr so gut lindert.

Mehr zum Thema


Weitere Artikel

Time
2 Minuten

Traurig, gereizt, freudlos – nicht jede Verstimmung ist gleich eine Depression. Aber wenn sich Symptome häufen, kann das durchaus ein Hinweis sein. Gut, dass es Hilfe gibt.

Time
4 Minuten

Kopfschmerzen, Rücken, Erkältungsbeschwerden: ein rezeptfreies Schmerzmittel ist oft das erste Mittel der Wahl. Das heißt aber nicht, dass solche Medikamente harmlos sind.

Time
2 Minuten

Auch in der bevorstehenden Sammelsaison gilt: Nur sicher als essbar bestimmte Pilze dürfen auf dem Teller landen. Wo man Experten findet und was im Notfall zu tun ist.

Time
2 Minuten

Wer im Mitgliedsantrag falsche Vorversicherungszeiten angibt, kann auch nachträglich von der gesetzlichen Krankenversicherung ausgeschlossen werden.

Time
2 Minuten

Auch kleine Zähnchen können Karies bekommen. Gut, wenn Zahnarzt oder Zahnärztin regelmäßig einen Blick in den Mund des Kindes wirft. Was Eltern über die Z-Untersuchungen wissen sollten.

Time
6 Minuten

Die Krankheit ist heimtückisch und laugt die Patienten aus, wenn sie chronisch wird. Männer sind dreimal häufiger betroffen als Frauen.

Bleiben Sie auf dem Laufenden

Verpassen Sie kein Thema mehr.

Unser Newsletter informiert Sie regelmäßig und aktuell rund um die Themen Rente, Finanzen, Gesundheit und Soziales. Keine Werbung und 100% kostenlos.

Kontakt zur Deutschen Rentenversicherung

Wie können wir Ihnen weiterhelfen?
Icon Telefon
Kostenloses Servicetelefon
Mo. – Do. 08:00 – 19:00, Fr. 08:00 – 15:30
Logo Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung

Rechtliches

Service

Kostenlos und jederzeit abbestellbar – nach dem Absenden wählen Sie Themen und Rhythmus.

Logo klein Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung
© Ihre-Vorsorge 2026