Krefeld (dpa/tmn). Mit dem Alter steigt das Risiko, an einer Gürtelrose zu erkranken – genau wie die Gefahr von Komplikationen. So passiert es bei älteren Betroffenen zum Beispiel eher, dass die Schmerzen langfristig oder sogar ein Leben lang bleiben, warnt der Berufsverband Deutscher Nervenärzte (BVDN). Einmal ausgebrochen ist diese postherpetische Neuralgie oft schwer zu behandeln.
Damit es gar nicht so weit kommt, sollten sich Menschen ab 60 Jahren gegen Herpes Zoster, wie die Gürtelrose auch heißt, impfen lassen. Künftig zahlen die gesetzlichen Krankenkassen für diese Impfung. Sie folgen damit der Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO). Menschen mit einer Grunderkrankung wie Diabetes mellitus oder rheumatoider Arthritis können – und sollten – sich auch ab 50 schon impfen lassen (www.psychiater-im-netz.de).
Weitere Informationen
Robert-Koch-Institut zur Impfung gegen Herpes Zoster
