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Krankenkasse warnt vor Hautkrebsgefahr im Sommer

Um die Gefahr von Hautkrebs zu minimieren, kann etwa Sonnencreme helfen. Die Fälle von schwarzem Hautkrebs stiegen in Niedersachsen deutlich an.

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Junges Mädchen mit Sonnenbrille und Sonnenhut am Strand.

© Nicht definiert

Hannover (dpa/lni). Die Barmer Krankenkasse warnt vor einer erhöhten Hautkrebsgefahr im Sommer. „Schon fünf Sonnenbrände bis zum 20. Lebensjahr erhöhen das Risiko, später an Hautkrebs zu erkranken, um 80 Prozent,“ sagt Heike Sander, Landesgeschäftsführerin der Barmer in Niedersachsen und Bremen. Besonders Menschen mit einem helleren Hauttyp sollten achtsam sein, da sie ein erhöhtes Risiko für Hautkrebs hätten.

Nach einer Hochrechnung der Barmer diagnostizierten Ärzte 2021 in Niedersachsen bei rund 216.000 Menschen in Niedersachsen und bei rund 15.000 in Bremen weißen Hautkrebs. Das entspreche einem Anstieg von 29 Prozent in Niedersachsen innerhalb von zehn Jahren und 25 Prozent in Bremen. Demnach gab es 2021 rund 6. 000 Fälle von schwarzem Hautkrebs in Niedersachsen, ein Plus von 15 Prozent im Vergleich zu 2012.

Schwarzer Hautkrebs gilt den Angaben zufolge als besonders gefährlich, da er über die Lymph- und Blutbahnen Metastasen streuen kann, während weißer Hautkrebs örtlich begrenzt bleibt. Es sei daher ratsam, Sonnencreme zu benutzen, die Sonne gerade zur Mittagszeit so gut es geht zu meiden und sich mit langer, luftdurchlässiger Kleidung und einem Hut vor den Strahlen zu schützen.

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