Berlin (dpa/tmn). „Ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag“, heißt es sprichwörtlich. Denn ob während einer guten Komödie im Fernsehen oder wenn jemand einen lustigen Witz erzählt: Das Lachen tut gut – und es soll sich positiv auf Körper und Geist auswirken.
Wenn wir gemeinsam mit anderen lachen, stärkt es zudem unsere sozialen Bindungen, sagt Prof. Alexander Lerchl im Interview mit dem dpa-Themendienst.
Es gibt auch Fälle, in denen wir so sehr lachen, dass die Tränen fließen. Das sind natürlich keine Trauertränen, sondern Lachtränen. Und interessanterweise werden Stresshormone abgebaut durch das Lachen. Ein ganz gut messbarer Effekt, der nachhaltige Folgen hat. Die psychische Situation bessert sich auch nachhaltig und ganz deutlich. Also eine ganze Menge Dinge die passieren, wenn wir lachen.
Lachen mit Freunden ist natürlich besonders effektiv. Und es gibt tatsächlich so etwas wie Lachschulen und das Lach-Yoga, das ein bisschen in Mode gekommen ist in letzter Zeit. Also da gibt es genügend Möglichkeiten, wie man lachen trainieren kann.
Zur Person
Alexander Lerchl ist Professor für Biologie und Ethik an der Jacobs University in Bremen.
