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Mehr Licht, weniger Vorsätze

Krankenkasse warnt vor „Gute-Vorsätze-Stress“ zum Jahresanfang. Stattdessen: Sonnenlicht!

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Mann atmet in Natur mit geschlossenen Augen. Bild: IMAGO / Panthermedia / Antonio Guillem

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Schwerin (dpa/mv). Gute Vorsätze zum neuen Jahr? Der Jahresbeginn ist der Kaufmännischen Krankenkasse zufolge der falscheste Zeitpunkt, um Vollgas zu geben. „Hier prallen zu viele Stressfaktoren aufeinander“, sagte Ronny Schomann vom Serviceteam der Kaufmännischen Krankenkasse (KKH) in Schwerin am Donnerstag. Nach Festtagsmenüs und Alkoholkonsum zum Jahreswechsel wollten viele jetzt abspecken, mehr Sport treiben, gesünder kochen und auf Alkohol verzichten.

Sonnenlicht tanken statt Stress

Diese Ziele führten dazu, dass der Körper zusätzlich unter Stress gesetzt werde – gerade dann, wenn er am wenigsten leistungsfähig ist, wie Schomann sagte. Häufig komme noch Stress im Beruf hinzu. Der Körper benötige jetzt vor allem Sonnenlicht – und das fehle in den Wintermonaten.

Laut einer Forsa-Umfrage im Auftrag der KKH stört es 65 Prozent der 18- bis 70-Jährigen, dass sich im Winter die Tage kürzer anfühlen. Etwa jeder Zweite findet, dass Sport im Freien im Winter weniger Spaß macht. „Bewegung und Sport als Ausgleich sind auch im Winter wichtig“, sagte Schomann. Man müsse aber nicht gleich Höchstleistungen bringen. „Das führt nur zu Frustration.“

Multitasking und Freizeitstress vermeiden

Schomann riet außerdem von Multitasking ab: „Wer ständig zwischen Aufgaben hin- und her wechselt, muss sich permanent neu hineindenken.“ Nach Feierabend sollte man abschalten, nicht noch von zu Hause aus berufliche E-Mails checken, Freizeitstress sollte man vermeiden.


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