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Millionen für die Krebsforschung

Die Deutsche Krebshilfe will die Heilungschancen bei Bauchspeicheldrüsenkrebs verbessern. Dazu stellt sie 40 Millionen Euro für die Forschung bereit.

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Krankenschwester überträgt Werte von einer Dialysemaschine in eine Tabelle auf einem Klemmbrett, im Hintergrund liegt der Dialysepatient im Bett.

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Bonn (kr). Die Behandlungsmöglichkeiten bei Bauchspeicheldrüsenkrebs sind nach wie vor schlecht, die Sterberate unter den Erkrankten dagegen hoch. Bauchspeicheldrüsenkrebs weist die niedrigste Überlebensrate unter allen Krebserkrankungen auf. Mit einem Anteil von etwa vier Prozent aller Tumorerkrankungen in Deutschland ist diese Krebsform eher selten, gleichzeitig aber die vierthäufigste Todesursache bei Krebspatienten.

Anlässlich des Weltkrebstages am 4. Februar richtet die Deutsche Krebshilfe das Förderungsschwerpunktprogramm „Deutsche Allianz Pankreaskarzinom - German Pancreatic Cancer Alliance“ (GPCA) ein und stellt dafür 40 Millionen Euro bereit. Damit will die vor 50 Jahren von Dr. Mildred Scheel gegründete Organisation die Bekämpfung von Bauchspeicheldrüsenkrebs “strategisch, substanziell und nachhaltig” vorantreiben.

„Das mit hohen finanziellen Mitteln ausgestattete Förderprogramm, das von der Größenordnung her auch für die Deutsche Krebshilfe bislang einmalig ist, soll innovative, visionäre Forschung zu Prävention, Früherkennung, Diagnostik und Therapie des Pankreaskarzinoms jenseits des Mainstreams ermöglichen“, sagt Professor Dr. Thomas Seufferlein, Ärztlicher Direktor der Klinik für Innere Medizin am Universitätsklinikum Ulm. Seufferlein, Experte für Bauchspeicheldrüsenkrebs und Vorsitzender des Beirats der Deutschen Krebshilfe gehört zu den Initiatoren des Förderprogramms. „Um die Situation für Betroffene wirklich verbessern zu können, müssen wir beim Pankreaskarzinom ganz neu und größer als bisher denken, neue Technologien entwickeln, Synergien nutzen aber auch Disziplinen außerhalb der Onkologie mit einbeziehen.“ 

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem In- und Ausland sollen zusammengebracht werden, um Forschungsergebnisse auszutauschen. Darüber hinaus sollen Forschungsstrategien entwickelt und umgesetzt werden, um Antworten auf die bislang ungelösten Fragen zur Bekämpfung bei Bauchspeicheldrüsenkrebs zu finden. Die Ausschreibung zum Förderprogramm werde in Kürze auf der Internetseite der Deutschen Krebshilfe veröffentlicht und an die wissenschaftliche und medizinische Community adressiert.

 

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