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Paul-Ehrlich-Institut erwartet ab Jahresende erste Corona-Impfungen

Impfstoffe gegen Covid-19 durchlaufen gerade die sogenannten Phase-III-Studien. Dabei wird geprüft, ob sie tatsächlich vor einer Infektion schützen.

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Internationaler gelber Impfpass mit Spritze. Bild: IMAGO / Martin Wagner

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Berlin (dpa). Das für die Zulassung von Impfstoffen in Deutschland zuständige Paul-Ehrlich-Institut (PEI) zeigt sich mit Blick auf die Suche nach einem Corona-Impfstoff weiter zuversichtlich. „Ich gehe derzeit davon aus, dass es Ende 2020 und Anfang nächsten Jahres Zulassungen geben wird, vorausgesetzt, die Phase-III-Prüfungsdaten sind positiv», sagte PEI-Präsident Klaus Cichutek dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). In sogenannten Phase-III-Studien wird überprüft, ob ein Impfstoff tatsächlich vor einer Infektion schützt.

Flächendeckende Impfung wohl erst im Lauf des nächsten Jahres

Diese Zulassungen würden dann voraussichtlich mit der Auflage verbunden, weitere Daten nachzuliefern, sagte Cichutek einem RND-Bericht vom Sonntag zufolge. Positiv sei insbesondere, „dass unterschiedliche Impfstoffkandidaten eine Immunantwort beim Menschen gegen das Sars-Coronavirus 2 hervorrufen“. Zudem sei dies mit Dosierungen gelungen, „die sich als verträglich erweisen“. Ähnlich hatte sich Cichutek vor einer Woche bereits im ZDF-„heute-journal“ geäußert und von sehr guten Neuigkeiten gesprochen.

Wie das RND weiter berichtete, dämpfte Cichutek zugleich Hoffnungen, die geltenden Abstands- und Hygieneregeln würden nach Zulassung der ersten Impfstoffe sofort überflüssig. „Dass größere Teile der Bevölkerung durchgeimpft und dann auch geschützt sind und wir tatsächlich von den Public-Health-Maßnahmen absehen können, da würde ich eher sagen: Hoffentlich schaffen wir das im nächsten Jahr.“

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