Ihre-Vorsorge Logo

Pausen im Job: lieber mehrere kurze oder eine lange?

Bis zum Mittag durchackern, kurz entspannen, weiterarbeiten: Das klingt, als könnte man an so einem Tag richtig viel schaffen. Irrtum.

Artikel vorlesen

Lesezeit

2 Minuten

Veröffentlicht

Gruppe von Kollegen stehen in der Kaffeeküche im Büro und machen eine Kaffeepause.

© Nicht definiert

Nürnberg (dpa/tmn). Beschäftigte sollten statt einer langen Pause besser mehrere kurze Pausen in ihren Arbeitstag integrieren. Der Grund: Der Erholungsgewinn trete vor allem in den ersten Minuten einer Pause ein und falle dann ab, heißt es im Magazin „Faktor A“ der Bundesagentur für Arbeit.

Das Arbeitsschutzgesetz legt zwar fest, dass Mitarbeitende erst ab sechs Stunden täglicher Arbeitszeit eine 30-minütige Pause machen müssen. Aber auch wer kürzer arbeitet, sollte regelmäßige Pausen einlegen, so Johannes Wendsche, Arbeitspsychologe bei der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (Baua) in dem Beitrag.

Leistungsfähiger mit Kurzpausen

Sechs Stunden am Stück hochkonzentriert zu arbeiten – das dürfte den meisten schwerfallen. Die kognitive Leistungsfähigkeit sinkt dem Arbeitspsychologen zufolge ohnehin bereits viel früher. Laut Wendsche steigt die Leistung von Mitarbeitenden, die Kurzpausen machen im Vergleich zu Mitarbeitenden, die keine Kurzpausen machen, um durchschnittlich fünf Prozent an. Und das, obwohl sich ihre Arbeitszeit reduziert. Auch die Qualität der Arbeit sei höher. Hilfreich ist daher, wenn Unternehmen Kurzpausen offen anbieten. Das komme nicht zuletzt Teilzeitkräften zugute, die sonst oft gar keine Pause machen.

Nicht am Arbeitsplatz essen

Als Faustregel lässt sich festhalten: Bei schwerer körperlicher Arbeit sollten nach einer Stunde fünf Minuten Pause eingelegt werden, bei komplexerer Arbeit nach zwei Stunden zehn Minuten Pause.

Und: Die Pause sollte nicht Arbeitsplatz stattfinden. Johannes Wendsche zufolge zeigen Studien, dass Beschäftigte sich schlechter erholen, wenn sie den Arbeitsplatz während ihrer Pause nicht verlassen.

Mehr zum Thema


Weitere Artikel

Time
2 Minuten

Traurig, gereizt, freudlos – nicht jede Verstimmung ist gleich eine Depression. Aber wenn sich Symptome häufen, kann das durchaus ein Hinweis sein. Gut, dass es Hilfe gibt.

Time
4 Minuten

Kopfschmerzen, Rücken, Erkältung: ein rezeptfreies Schmerzmittel ist oft das erste Mittel der Wahl. Das heißt aber nicht, dass solche Medikamente harmlos sind.

Time
2 Minuten

Auch in der bevorstehenden Sammelsaison gilt: Nur sicher als essbar bestimmte Pilze dürfen auf dem Teller landen. Wo man Experten findet und was im Notfall zu tun ist.

Time
2 Minuten

Wer im Mitgliedsantrag falsche Vorversicherungszeiten angibt, kann auch nachträglich von der gesetzlichen Krankenversicherung ausgeschlossen werden.

Time
2 Minuten

Auch kleine Zähnchen können Karies bekommen. Gut, wenn Zahnarzt oder Zahnärztin regelmäßig einen Blick in den Mund des Kindes wirft. Was Eltern über die Z-Untersuchungen wissen sollten.

Time
6 Minuten

Die Krankheit ist heimtückisch und laugt die Patienten aus, wenn sie chronisch wird. Männer sind dreimal häufiger betroffen als Frauen.

Bleiben Sie auf dem Laufenden

Verpassen Sie kein Thema mehr.

Unser Newsletter informiert Sie regelmäßig und aktuell rund um die Themen Rente, Finanzen, Gesundheit und Soziales. Keine Werbung und 100% kostenlos.

Kontakt zur Deutschen Rentenversicherung

Wie können wir Ihnen weiterhelfen?
Icon Telefon
Kostenloses Servicetelefon
Mo. – Do. 08:00 – 19:00, Fr. 08:00 – 15:30
Logo Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung

Rechtliches

Service

Kostenlos und jederzeit abbestellbar – nach dem Absenden wählen Sie Themen und Rhythmus.

Logo klein Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung
© Ihre-Vorsorge 2026