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Post Covid trifft alle Altersgruppen

Viele Menschen haben auch noch Monate nach der Infektion Beschwerden. Eine neue Studie der Uni Dresden liefert Daten für Deutschland.

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Älterer Mann sitzt erschöpft mit geschlossenen Augen vor seinem Notebook. Bild: IMAGO / Westend61 / NOVELLIMAGE

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Dresden (dpa). Weltweit berichten Millionen Menschen von Spätfolgen einer Corona-Infektion und schildern unterschiedlichste Symptome. Weitgehend unklar war bisher, wie stark Kinder und Jugendliche von Post Covid betroffen sind. Eine im Fachblatt „PLOS Medicine“ veröffentlichte Studie unter Leitung der Uniklinik Dresden zeigt nun, dass auch sie teilweise noch über Monate mit Beschwerden zu kämpfen haben – allerdings deutlich weniger häufig als Erwachsene. Die Ursachen für das Post-Covid-Syndrom bleiben indes weiter unklar.

Als Long Covid definieren die deutschen Patientenleitlinien Beschwerden, die länger als vier Wochen nach der Corona-Infektion bestehen, als Unterform Post Covid dauern sie länger als zwölf Wochen an.

Post-Covid: Reha der Deutschen Rentenversicherung kann helfen

Nach einer Covid-Erkrankung leiden viele Menschen noch lange unter gesundheitlichen Folgen – bekannt als Post-Covid-Syndrom. Die Reha-Zentren der Deutschen Rentenversicherung bieten für viele Beschwerdebilder vielfältige Behandlungsmöglichkeiten an. Eine Post-Covid-Rehabilitation der Deutschen Rentenversicherung, die auf die persönlichen Beschwerden der Betroffenen zugeschnitten ist, unterstützt dabei, wieder vollständig gesund zu werden.

Weitere Informationen zur Post-Covid-Reha der Deutschen Rentenversicherung

Für die Studie nutzten die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen Daten sechs deutscher Krankenkassen, um zu bestimmen, wie oft bestimmte Langzeit-Symptome bei durch einen PCR-Test bestätigten Covid-19-Fällen auftraten. Insgesamt war die Wahrscheinlichkeit, dass während der ersten Pandemiewelle an Covid-19 erkrankte Kinder und Jugendliche drei Monate oder länger nach der Infektion dokumentierte Gesundheitsprobleme hatten, um 30 Prozent höher als in der Kontrollkohorte. Am häufigsten klagten die Heranwachsenden über Unwohlsein und Erschöpfung, Husten, Schmerzen im Hals- und Brustbereich, aber auch Anpassungsstörungen.

Bei den Erwachsenen war die Rate derjenigen, die ein Vierteljahr nach der Infektion ärztliche Diagnosen aufgrund von physischen und psychischen Symptomen erhielten, um 41 Prozent höher als bei den Kindern und Jugendlichen. Bei ihnen wurden am häufigsten langanhaltende Geruchs- und Geschmacksstörungen, Fieber, Atemnot (Dyspnoe) und Husten in den Krankenakten vermerkt.

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