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So gelingt sinnvolles Fasten

Sieben Wochen ohne? Das klingt vielleicht hart – kann aber gut sein, für Gefühl und Gesundheit. Sogar Ausrutscher sind kein Drama.

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Köln (dpa/tmn). Manche tun es aus religiösen oder spirituellen Gründen, andere für die Gesundheit oder die Figur: Fasten ist beliebt, nicht nur zwischen Karneval und Ostern. Tatsächlich hat der Verzicht auf Zeit auch einen gesundheitlichen Nutzen, erklärt Prof. Ingo Froböse, Leiter des Instituts für Bewegungstherapie an der Deutschen Sporthochschule Köln.

Wer für eine gewisse Zeit die Ernährung umstellt und zum Beispiel weniger isst, Süßigkeiten auslässt oder keinen Alkohol mehr trinkt, verpasst dem Körper eine Art "Frühjahrsputz von innen", so der Experte. Durch den Verzicht auf Essen kommt erstens der Stoffwechsel in Schwung. Und zweitens gibt es Studien zufolge auch positive Effekte auf Krankheiten wie Bluthochdruck, Rheuma oder Diabetes Typ 2.

Beim Fasten nicht zu streng mit sich selbst sein

Froböse rät allerdings, beim Fasten nicht zu streng mit sich selbst zu sein, den Versuch also nicht gleich beim ersten Ausrutscher für gescheitert zu erklären. Im Mittelpunkt des Verzichts auf Zeit sollte stehen, Konsum und Genuss bewusst zu erleben und Angewohnheiten auf den Prüfstand zu stellen.

Deshalb muss es beim Fasten auch gar nicht immer um Kalorien, Zucker und Alkohol gehen. Wer mag, kann auch auf andere Dinge verzichten, die überflüssig oder schlecht für die Gesundheit sind. Es können sogar Gewohnheiten sein, da gibt es ebenfalls positive Effekte: Wer zum Beispiel seine Handyzeiten bewusst einschränkt, hat mehr Zeit für die Familie und seine Freunde.


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