Köln (dpa/tmn). Wer für den Arbeitsweg aufs Fahrrad umsteigt, sollte anfangs eher niedrige Gänge einlegen. Denn: In höheren Gängen werden die Beine stark gefordert, sagt Ingo Froböse, Professor für Prävention und Rehabilitation im Sport an der Deutschen Sporthochschule Köln. Das übt Druck auf die Gelenke aus, die sich erst an die neue Belastung gewöhnen müssen.
„Wenn man nicht außer Atem gerät, macht man es richtig“, sagt Froböse. Sein Rat: Das Radfahren als Ausdauereinheit verstehen, nicht als Krafteinheit. Optimal ist laut Froböse eine Tretfrequenz von 60 bis 80 Umdrehungen pro Minute. Um ein Gefühl dafür zu bekommen, hilft nur eines: mitzählen.
