Ihre-Vorsorge Logo

Stress: Neue Rituale statt Feierabendbier

Zum Entspannen, nach Feierabend: Erst mal ein Bier. Wer das zur Gewohnheit werden lässt, ist schon im Graubereich der Alkoholsucht.

Artikel vorlesen

Lesezeit

2 Minuten

Veröffentlicht

Zwei Menschen an einem Tisch im Biergarten mit Biergläsern. Bild: IMAGO / Westend61

© Nicht definiert

Krefeld (dpa/tmn). Der Tag war stressig, der Kopf dröhnt – jetzt erstmal ein Bier! So wie gestern. Und wie morgen vermutlich auch. Harmloses Ritual oder gefährliche Abhängigkeit?

„Das Feierabendbier aus Gewohnheit ist schon im Graubereich der Alkoholsucht“, sagt Christa Roth-Sackenheim, Vorsitzende des Berufsverbands Deutscher Psychiater. „Wenn man selbst glaubt, darauf nicht verzichten zu können, ist das schon eine psychische Abhängigkeit.“

Alte Gewohnheiten durch neue ersetzen

Doch wie kommt man davon los? Die Expertin rät, die liebgewonnene Gewohnheit nicht einfach wegfallen zu lassen, sondern sie durch andere Rituale zu ersetzen: „Vielleicht erziele ich die gleiche Wirkung ja auch mit zehn Minuten Yoga oder Spazierengehen, oder einfach mit einer Dusche.“

Aus einem Bier wird bald mehr

Weiter jeden Abend Bier zu trinken, ist aus zwei Gründen gefährlich. Erstens, weil auf die erste Stufe der Sucht oft die zweite folgt – zumindest bei Menschen mit entsprechender Veranlagung. „Da passiert es dann schnell, dass man die Dosis erhöhen muss, um noch die gleiche Wirkung zu erzielen“, sagt Roth-Sackenheim.

Alkohol ist Gift – auch in kleinen Dosen

Und zweitens ist Alkohol ein Gift, auch in kleinen Dosen – mit vielen negativen Folgen, die noch gar nicht alle erforscht sind. So leiden zum Beispiel die Hautbeschaffenheit, die Schlafqualität und der Stoffwechsel, erklärt die Expertin. Wie sehr, ist zwar von Mensch zu Mensch unterschiedlich – ohne Folgen bleibt das Trinken aber kaum. „Es gibt beim Alkohol leider kein ‚bis hierhin unbedenklich.‘“


Weitere Artikel

Time
6 Minuten

Die Krankheit ist heimtückisch und laugt die Patienten aus, wenn sie chronisch wird. Männer sind dreimal häufiger betroffen als Frauen.

Time
3 Minuten

Daddeln am Tablet oder Smartphone macht Kinder kurzsichtig? Die Zusammenhänge sind komplexer. Welche Tipps Ärzte für gesunde Kinderaugen geben – und was sich hinter der 20-20-20-Regel verbirgt.

Time
2 Minuten

Mit dem Herbst kommen Hatschi und Husten: Klar, dass man einen Infekt zum Saisonwechsel vermeiden möchte. Welche Routinen das Erkältungs-Risiko senken.

Time
6 Minuten

Mit Abnehmspritze oder -pille mühelos in ein leichteres und gesünderes Leben? So einfach ist es nicht. Eine Expertin verrät, wie man häufige Fallstricke umgeht.

Time
2 Minuten

Es geht um Gesundheit, aber auch um den Preis. In der Frage, wie man mittels Ernährung gesund alt werden kann, gibt es laut einer Umfrage Unterschiede zwischen den Generationen – und Gemeinsamkeiten.

Time
3 Minuten

Schwerbehinderte Menschen sind oft gut ausgebildet. Wegen der schwierigen konjunkturellen Lage nahm ihre Arbeitslosenquote 2024 auf zwölf Prozent zu. Doch wuchs auch die Beschäftigtenquote, wie der DGB ermittelt hat.

Bleiben Sie auf dem Laufenden

Verpassen Sie kein Thema mehr.

Unser Newsletter informiert Sie regelmäßig und aktuell rund um die Themen Rente, Finanzen, Gesundheit und Soziales. Keine Werbung und 100% kostenlos.

Kontakt zur Deutschen Rentenversicherung

Wie können wir Ihnen weiterhelfen?
Icon Telefon
Kostenloses Servicetelefon
Mo. – Do. 08:00 – 19:00, Fr. 08:00 – 15:30
Logo Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung

Rechtliches

Service

Kostenlos und jederzeit abbestellbar – nach dem Absenden wählen Sie Themen und Rhythmus.

Logo klein Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung
© Ihre-Vorsorge 2026