Ihre-Vorsorge Logo

Studie: Geld ist gut fürs Herz

Das Risiko für Herz- und Kreislauferkrankungen hängt mit dem Vermögensstand zusammen, fanden amerikanische Kardiologen heraus.

Artikel vorlesen

Autor / Quelle

Lesezeit

2 Minuten

Veröffentlicht

Rotes Herz auf grauem Grund.

© Nicht definiert

München (tö). Wer sein Vermögen vermehren kann, hat offenbar weniger Probleme mit dem Herzen. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung von Kardiologen am Brigham and Women's Hospital, einer Klinik in Boston in den USA, über die die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtete. Demnach verbessern größere finanzielle Zugewinne die Herzgesundheit. Finanzielle Einbußen wirken sich hingegen auf das Herz-Kreislaufsystem eher negativ aus.

Finanzielle Sicherheit beruhigt die Nerven – und das Herz

Für ihre Studie werteten die Forscher über einen Zeitraum von 17 Jahren die Daten von mehr als 5.000 US-Amerikanerinnen und US-Amerikanern mittleren Alters aus, die zunächst keine Herzprobleme hatten. Dafür teilten sie die analysierte Gruppe in fünf Teilgruppen auf, geordnet nach Vermögen. Das Ergebnis: Der Aufstieg von einer in die nächsthöhere Vermögensgruppe verringert das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall oder Herz-Rhythmus-Störungen im Durchschnitt um etwa 16 Prozent. Fällt man hingegen in ein ärmeres Fünftel zurück, erhöht sich das Risiko einer Herzerkrankung um immerhin 15 Prozent. Diese Ergebnisse hängen nach Angaben des Forscherteams nicht von der Höhe des persönlichen Vermögensniveaus ab.

Auffällig auch, aber nicht überraschend: Gewinnt das Eigenheim von Teilnehmern der Studie wegen Preissteigerungen an Wert, wirkt sich dies laut der Studie ebenfalls positiv auf die Gesundheit aus. Die Untersuchung hatte die Fachzeitschrift JAMA Cardiology veröffentlicht.


Weitere Artikel

Time
3 Minuten

Kiffen ist inzwischen mit vielen Auflagen für Erwachsene erlaubt. Zugleich wächst der Markt für Cannabis als Medikament stark. Der neue Minister will dem einen Riegel vorschieben.

Time
2 Minuten

Hat die Apotheke um die Ecke noch auf? Und hilft sie auch bei Videosprechstunden mit Ärzten? Und was noch? Ein Angebot der Apothekerverbände gibt schnellen Überblick.

Time
2 Minuten

Nicht nur Smartphones und Tastaturen sind echte Keimschleudern: Wie Sie mit einfachen Hygienetipps Krankheitserreger im Büroalltag und auf der Baustelle reduzieren können.

Time
2 Minuten

Traurig, gereizt, freudlos – nicht jede Verstimmung ist gleich eine Depression. Aber wenn sich Symptome häufen, kann das durchaus ein Hinweis sein. Gut, dass es Hilfe gibt.

Time
4 Minuten

Kopfschmerzen, Rücken, Erkältungsbeschwerden: ein rezeptfreies Schmerzmittel ist oft das erste Mittel der Wahl. Das heißt aber nicht, dass solche Medikamente harmlos sind.

Time
2 Minuten

Auch in der bevorstehenden Sammelsaison gilt: Nur sicher als essbar bestimmte Pilze dürfen auf dem Teller landen. Wo man Experten findet und was im Notfall zu tun ist.

Bleiben Sie auf dem Laufenden

Verpassen Sie kein Thema mehr.

Unser Newsletter informiert Sie regelmäßig und aktuell rund um die Themen Rente, Finanzen, Gesundheit und Soziales. Keine Werbung und 100% kostenlos.

Kontakt zur Deutschen Rentenversicherung

Wie können wir Ihnen weiterhelfen?
Icon Telefon
Kostenloses Servicetelefon
Mo. – Do. 08:00 – 19:00, Fr. 08:00 – 15:30
Logo Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung

Rechtliches

Service

Kostenlos und jederzeit abbestellbar – nach dem Absenden wählen Sie Themen und Rhythmus.

Logo klein Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung
© Ihre-Vorsorge 2026