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Tipps gegen Schmerzen beim Training

Was sollen Sportler tun, wenn beim Training oder danach plötzlich Schmerzen auftreten? Am besten wenden sie das PECH-Schema an.

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Mannheim (dpa/tmn). Ein Muskelkater kann bis zu vier Tage dauern. Er tritt zwangsläufig auf, wenn Sportler ihre Komfortzone verlassen und ihre Leistung steigern wollen. Halten die Schmerzen aber länger an oder sind sie stark, ist dies ein Warnsignal.

Die Deutsche Schmerzgesellschaft rät dann, das Training erstmal zu reduzieren. Denn Sehnen, Bänder und Gelenke brauchen meist deutlich länger, um sich gesteigerten Belastungen anzupassen als Muskeln. Wer sie überfordert, riskiert Verletzungen und Schmerzen.

PECH-Schema und Schmerzgel anwenden

Zu viel Belastung kann zum Beispiel zu einer Überdehnung der Bänder im Gelenk führen. Diese kann man behandeln, indem man das PECH-Schema anwendet – also Pause, Eis, Compression und Hochlegen.

Wirksam können auch Schmerzgels sein. Diese sollten Sportler jedoch nicht präventiv anwenden – sondern nur, wenn sie wirklich Schmerzen, eine Muskelzerrung oder etwa eine Verstauchung haben. Bei leichten Beschwerden sollte man die Belastung reduzieren und diese erst einmal beobachten.

Auf Schmerzmittel und Einlagen verzichten

Auf keinen Fall sollten Sportler vor dem Training oder einem Wettkampf Schmerzmittel einnehmen – dadurch steigt die Verletzungsgefahr. Denn Schmerzen sind auch hilfreich, weil sie den Körper vor Überlastung schützen.

Wenig Effekt haben aus Sicht der Experten Dehnübungen – sie helfen weder bei Schmerzen noch zur Vorbeugung. Wer darauf Lust hat, kann sie natürlich machen. Aber es gebe keine Belege dafür, dass Dehnen einen relevanten Einfluss auf das Entstehen von Schmerzen hätte. Auch Einlagen und Orthesen bringen laut Experten wenig Vorteile.


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