Ihre-Vorsorge Logo

Umfrage: Viele wünschen sich mehr Angebote vom Betriebsarzt

Vor der Pause zum Sehtest oder zur Grippeschutzimpfung - bequem, wenn das am Arbeitsplatz geht. Eine Umfrage zeigt: Viele fänden gut, wenn Betriebsärztinnen und -ärzte noch mehr anböten.

Artikel vorlesen

Lesezeit

2 Minuten

Veröffentlicht

Ärztin im Gespräch mit Patientin. Bild: IMAGO / emil umdorf

© Nicht definiert

München (dpa/tmn). Grippeschutzimpfung, Augenuntersuchung, Ergonomie-Check des Schreibtisches: Betriebsärztinnen und -ärzte bieten vor allem Leistungen an, die mit der Sicherheit am Arbeitsplatz zu tun haben. Viele Beschäftige wären aber offen dafür, auch andere Gesundheitstermine am Arbeitsplatz wahrzunehmen - etwa einen allgemeinen Check-up oder weitere Impfungen. Das zeigt eine YouGov-Umfrage im Auftrag der SBK Siemens-Betriebskrankenkasse, für die 1.047 Beschäftigte ab 18 Jahren befragt wurden. 

63 Prozent von ihnen fänden es demnach gut, wenn Betriebsärztinnen und -ärzte weitere medizinische Leistungen anbieten dürften. Dabei dürfte auch eine Rolle spielen, dass so mancher es komfortabel findet, nach der Mittagspause oder zwischen zwei Meetings eben zur Betriebsärztin zu huschen. 

52 Prozent sehen als Vorteil der betriebsärztlichen Versorgung, dass sie die Termine flexibel in den Arbeitsalltag integrieren können. 50 Prozent sehen als Vorzug, dass es weniger Wartezeiten als bei der Hausarztpraxis gibt. Und 45 Prozent finden, dass sich dadurch lange Anfahrten zur Arztpraxis sparen lassen. 

Allerdings längst nicht jeder hat schon einmal ein Angebot von Betriebsärztin oder Betriebsarzt wahrgenommen. 46 Prozent der Befragten haben das noch nie getan. 52 Prozent waren hingegen schon mindestens einmal beim Betriebsarzt. Der Klassiker ist dabei der Sehtest: 48 Prozent derjenigen, die schon einmal beim Betriebsarzt waren, haben dieses Angebot genutzt. Dahinter liegen Impfungen (47 Prozent), Einstellungs- und Eignungsuntersuchungen (35 Prozent), Beratungen zum ergonomischen Arbeiten (25 Prozent) und psychosoziale Beratung (10 Prozent). 


Weitere Artikel

Time
2 Minuten

Das jährliche DAK-Präventionsradar zeigt: Immer mehr Kinder und Jugendliche fühlen sich erschöpft. Da verwundern die schlechten Pisa-Ergebnisse wenig, meint die Krankenkasse.

Time
3 Minuten

Kiffen ist inzwischen mit vielen Auflagen für Erwachsene erlaubt. Zugleich wächst der Markt für Cannabis als Medikament stark. Der neue Minister will dem einen Riegel vorschieben.

Time
2 Minuten

Hat die Apotheke um die Ecke noch auf? Und hilft sie auch bei Videosprechstunden mit Ärzten? Und was noch? Ein Angebot der Apothekerverbände gibt schnellen Überblick.

Time
2 Minuten

Nicht nur Smartphones und Tastaturen sind echte Keimschleudern: Wie Sie mit einfachen Hygienetipps Krankheitserreger im Büroalltag und auf der Baustelle reduzieren können.

Time
2 Minuten

Traurig, gereizt, freudlos – nicht jede Verstimmung ist gleich eine Depression. Aber wenn sich Symptome häufen, kann das durchaus ein Hinweis sein. Gut, dass es Hilfe gibt.

Time
4 Minuten

Kopfschmerzen, Rücken, Erkältungsbeschwerden: ein rezeptfreies Schmerzmittel ist oft das erste Mittel der Wahl. Das heißt aber nicht, dass solche Medikamente harmlos sind.

Bleiben Sie auf dem Laufenden

Verpassen Sie kein Thema mehr.

Unser Newsletter informiert Sie regelmäßig und aktuell rund um die Themen Rente, Finanzen, Gesundheit und Soziales. Keine Werbung und 100% kostenlos.

Kontakt zur Deutschen Rentenversicherung

Wie können wir Ihnen weiterhelfen?
Icon Telefon
Kostenloses Servicetelefon
Mo. – Do. 08:00 – 19:00, Fr. 08:00 – 15:30
Logo Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung

Rechtliches

Service

Kostenlos und jederzeit abbestellbar – nach dem Absenden wählen Sie Themen und Rhythmus.

Logo klein Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung
© Ihre-Vorsorge 2026