Ihre-Vorsorge Logo

Vergleichsportal: Mehrheit der Krankenkassen erhöht Beitrag

Die Kosten im Gesundheitswesen steigen immer weiter. Die Krankenkassenbeiträge steigen mit. Für viele wird es spürbar teurer im kommenden Jahr.

Artikel vorlesen

Lesezeit

2 Minuten

Veröffentlicht

Chip auf einer Krankenversichertenkarte. Bild: IMAGO / Rainer Unkel /  imago stock&people

© Nicht definiert

Berlin/München (dpa). Mindestens 51 der mehr als 90 gesetzlichen Krankenkassen erhöhen mit dem Jahreswechsel einer Auswertung des Vergleichsportals Check24 zufolge ihre Zusatzbeiträge. Betroffen sind demnach knapp 44 Millionen Mitglieder. Der Anstieg bewege sich zwischen 0,4 und 1,9 Prozentpunkten, teilte das Portal mit. Einige Kassen haben ihre Entscheidung zur künftigen Höhe des Zusatzbeitrages noch nicht bekanntgegeben, andere planen keine Anhebung. 

Experten hatten für das kommende Jahr einen durchschnittlichen Beitragsanstieg von 0,8 Prozentpunkten auf 2,5 Prozent errechnet, damit die Krankenkassen ihre stetig steigenden Kosten decken können. Diesen Wert hatte das Bundesgesundheitsministerium als Orientierungsmarke festgelegt. Die Kassen entscheiden aber am Ende selbst nach ihrer Finanzlage, ob und wie sehr sie erhöhen. Das kann nicht nur zum Jahreswechsel, sondern auch zwischendurch passieren.

Die aktuell teuerste Krankenkasse erhebt nach Angaben von Check24 zum neuen Jahr einen Zusatzbeitrag von 4,4 Prozent. Gemeinsam mit dem Grundbeitrag zur Krankenversicherung von 14,6 Prozent steigt der Gesamtbeitrag damit auf einen Wert von 19 Prozent des beitragspflichtigen Einkommens. Bei der derzeit günstigsten Kasse wird dem Portal zufolge ab Januar insgesamt ein Gesamtbeitrag von 16,44 Prozent fällig. Bei einem Bruttoeinkommen von 3.000 Euro wären das aufs Jahr gerechnet fast 470 Euro weniger, die ein Versicherter zahlen müsste. Erhöht eine Kasse den Zusatzbeitragssatz, haben die Mitglieder ein Sonderkündigungsrecht und können wechseln.


Weitere Artikel

Time
4 Minuten

Die Krankenkasse kündigt eine Prüfung durch den Medizinischen Dienst an? Das kann Krankengeld und sogar den Job kosten. Was Arbeitnehmer wissen sollten.

Time
2 Minuten

Wer betreut die im Haushalt lebenden Kinder während einer Reha-Maßnahme? Die Deutsche Rentenversicherung kann helfen.

Time
5 Minuten

Halsweh, Schnupfen, vielleicht Fieber: Welches Virus legt mich lahm? Seit der Pandemie wollen es viele genau wissen.

Time
3 Minuten

Nicht jede Demenzerkrankung lässt sich verhindern. Doch schon kleine Dinge stärken das Gehirn und senken das Risiko für krankhafte Veränderungen.

Time
2 Minuten

Das jährliche DAK-Präventionsradar zeigt: Immer mehr Kinder und Jugendliche fühlen sich erschöpft. Da verwundern die schlechten Pisa-Ergebnisse wenig, meint die Krankenkasse.

Time
3 Minuten

Kiffen ist inzwischen mit vielen Auflagen für Erwachsene erlaubt. Zugleich wächst der Markt für Cannabis als Medikament stark. Der neue Minister will dem einen Riegel vorschieben.

Bleiben Sie auf dem Laufenden

Verpassen Sie kein Thema mehr.

Unser Newsletter informiert Sie regelmäßig und aktuell rund um die Themen Rente, Finanzen, Gesundheit und Soziales. Keine Werbung und 100% kostenlos.

Kontakt zur Deutschen Rentenversicherung

Wie können wir Ihnen weiterhelfen?
Icon Telefon
Kostenloses Servicetelefon
Mo. – Do. 08:00 – 19:00, Fr. 08:00 – 15:30
Logo Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung

Rechtliches

Service

Kostenlos und jederzeit abbestellbar – nach dem Absenden wählen Sie Themen und Rhythmus.

Logo klein Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung
© Ihre-Vorsorge 2026