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Vorboten für Schlaganfall ernstnehmen

Taubheitsgefühle oder Sehstörungen, die oft schon nach wenigen Minuten wieder verschwinden – das können Warnsignale sein.

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Schlaganfall-Patient wird vom Notarzt in die Stroke Unit eines Krankenhauses eingeliefert. Bild: IMAGO / imagebroker

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Gütersloh (dpa/tmn). Für einige Minuten scheint ein Arm oder Bein taub, oder man sieht nicht mehr richtig. Zum Glück geht das wieder vorbei. Solcherlei vorübergehende neurologische Ausfälle sollte trotzdem niemand auf die leichte Schulter nehmen. Sie können von kurzen Durchblutungsstörungen im Hirn ausgelöst werden und Vorboten eines Schlaganfalls sein.

In der medizinischen Fachsprache werden die kurzen neurologischen Ausfälle, die oft nur Minuten, manchmal aber auch Stunden andauern, als transitorisch-ischämische Attacke (TIA) bezeichnet.

Die Gefahr: Ungefähr jeder und jede Fünfte könne nach einer TIA innerhalb der nächsten vier Wochen einen manifesten Schlaganfall bekommen, warnt die Deutsche Schlaganfall-Hilfe. Schwere, lebenslange Behinderungen könnten die Folge sein.

Auch kurze Attacken sind ein Notfall

Der Appell: Auch solche kurzzeitigen Ausfälle sollte man wie einen Notfall behandeln und umgehend abklären lassen – idealerweise in einer Klinik mit sogenannter Stroke Unit, also einer Schlaganfall-Spezialstation.

Wer sich nun an solche neurologischen Probleme erinnert, die schon länger zurückliegen, muss nicht gleich ins Krankenhaus gehen. Es ist aber ratsam, sich einen Termin bei seinem Arzt oder seiner Ärztin des Vertrauens zu machen und die Symptome dort zu besprechen.

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