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Vorsorge für Jugendliche

Freiwillig zum Arzt? Jugendliche haben anderes im Kopf. Dennoch ist die Vorsorgeuntersuchung wichtig.

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Arzt erklärt junger Patientin medizinische Unterlagen. Bild: IMAGO / Jochen Tack /  imago stock&people

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Stuttgart (dpa/tmn). Vorsorgeuntersuchungen für Kinder, von der U1 bis zur U9, sind wohl zumindest allen Eltern ein Begriff. Für die J1, die Vorsorgeuntersuchung für 12- bis 14-Jährige, gilt das nicht unbedingt. Sie sei zu wenig bekannt, mahnt die Landesärztekammer Baden-Württemberg.

J1: Mehr als ein Gesundheitscheck

Was passiert bei der J1? Der Mediziner spricht mit den Jugendlichen über Gesundheitsthemen im Allgemeinen, überprüft den Impfstatus und schaut, ob Entwicklungsstörungen oder Fehlhaltungen vorliegen. Die Organe werden untersucht, der Blutdruck wird gemessen, Gewicht und Körpergröße werden erfasst.

Man spricht aber auch über Alkoholkonsum, Rauchen, Sexualität und andere sensible Themen. Wer hier Mutter oder Vater lieber nicht dabei haben möchte, kann den Termin auch ohne Eltern wahrnehmen.

Am Übergang zur Pubertät ändert sich vieles

Die Untersuchung sei wichtig, weil sie an der Schwelle von Kind sein und Erwachsenwerden stattfinde, erläutert die Landesärztekammer. Hier könnten Weichen gestellt werden, damit es im späteren Leben nicht zu gesundheitlichen Problemen komme. Die Krankenkassen übernehmen die Kosten für die J1.

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