Ihre-Vorsorge Logo

Vorsorge hilft – Darmkrebsfälle nehmen weiter ab

Die Sterberate bei Darmkrebs ist deutlich zurückgegangen. Der Berufsverband niedergelassener Magen-Darm-Ärzte betont dabei den Stellenwert der Früherkennung.

Artikel vorlesen

Autor / Quelle

Lesezeit

2 Minuten

Veröffentlicht

Älterer Patient im Gespräch mit seinem Hausarzt. Bild: IMAGO / Jochen Tack

© Nicht definiert

Ulm (bng). Der neue Bericht des Robert Koch-Instituts über die Krebserkrankungen in Deutschland bis 2023 liegt vor. Die Krebssterberaten sind weiterhin rückläufig und in den letzten 25 Jahren um 21 Prozent bei Frauen und um 31 Prozent bei Männern gesunken. Die stärksten Rückgänge werden bei Magenkrebs und bei Darmkrebs verzeichnet.

„Das ist eine gute Nachricht vor Weihnachten: Auch in 2023 ist die Zahl der Neuerkrankungen bei Darmkrebs im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen“, erklärt die Sprecherin der niedergelassenen Magen-Darm-Ärzte, Dr. Petra Jessen. „Daran zeigt sich, wie wichtig die Vorsorge ist. Denn Darmkrebs kann verhindert werden, wenn im Zuge einer Vorsorge-Darmspiegelung Polypen entdeckt und entfernt werden.“

Etwa jede neunte Krebserkrankung tritt im Darm auf. Damit ist Darmkrebs nach wie vor die viert häufigste Krebserkrankung in Deutschland. Dennoch sterben erfreulicherweise immer weniger Menschen daran. Die altersstandardisierten Sterberaten haben sich in den letzten zehn Jahren jährlich um 2,5 Prozent bis 3 Prozent verringert. „Es ist auch ein Erfolg des Früherkennungsprogramms der Gesetzlichen Krankenkassen“, lobt Dr. Jessen.

Anspruch auf Darmspiegelung ab 50 Jahren

Im Rahmen des gesetzlichen Krebsfrüherkennungsprogramms hat jeder ab einem Alter von 50 Jahren Anspruch auf eine Vorsorge-Darmspiegelung, bei der alle Darmpolypen entfernt werden, aus denen Krebs hervorgehen kann. Bei unauffälligem Befund erfolgt nach zehn Jahren eine erneute Kontrolluntersuchung. Alternativ wird alle zwei Jahre ein immunologischer Test auf verstecktes Blut im Stuhl angeboten. Bei positivem Befund erfolgt die weitere Abklärung über eine Darmspiegelung.


Weitere Artikel

Time
2 Minuten

Mit dem Herbst kommen Hatschi und Husten: Klar, dass man einen Infekt zum Saisonwechsel vermeiden möchte. Welche Routinen das Erkältungs-Risiko senken.

Time
6 Minuten

Mit Abnehmspritze oder -pille mühelos in ein leichteres und gesünderes Leben? So einfach ist es nicht. Eine Expertin verrät, wie man häufige Fallstricke umgeht.

Time
2 Minuten

Es geht um Gesundheit, aber auch um den Preis. In der Frage, wie man mittels Ernährung gesund alt werden kann, gibt es laut einer Umfrage Unterschiede zwischen den Generationen – und Gemeinsamkeiten.

Time
3 Minuten

Schwerbehinderte Menschen sind oft gut ausgebildet. Wegen der schwierigen konjunkturellen Lage nahm ihre Arbeitslosenquote 2024 auf zwölf Prozent zu. Doch wuchs auch die Beschäftigtenquote, wie der DGB ermittelt hat.

Time
1 Minuten

Gut 115 Liter alkoholische Getränke trank 2024 im Durchschnitt jeder Mann und jede Frau. Das sind zwar knapp zwei Liter weniger als im Vorjahr, liegt aber international immer noch im oberen Bereich.

Time
3 Minuten

Wohin zuerst bei einer Erkrankung? Um das System effizienter zu machen und Wartezeiten zu verringern, sollen Patientinnen und Patienten gezielter zu Spezialisten gelotst werden. Halten sie sich daran?

Bleiben Sie auf dem Laufenden

Verpassen Sie kein Thema mehr.

Unser Newsletter informiert Sie regelmäßig und aktuell rund um die Themen Rente, Finanzen, Gesundheit und Soziales. Keine Werbung und 100% kostenlos.

Kontakt zur Deutschen Rentenversicherung

Wie können wir Ihnen weiterhelfen?
Icon Telefon
Kostenloses Servicetelefon
Mo. – Do. 08:00 – 19:00, Fr. 08:00 – 15:30
Logo Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung

Rechtliches

Service

Kostenlos und jederzeit abbestellbar – nach dem Absenden wählen Sie Themen und Rhythmus.

Logo klein Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung
© Ihre-Vorsorge 2026