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Welche Kinder gegen Grippe geimpft werden sollen

Für viele Erwachsene kann eine Grippe schwere Folgen haben. Doch was gilt für Kinder?

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Kinderarzt impft ein Mädchen im Grundschulalter. Bild: IMAGO / Sven Simon

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Köln (dpa/tmn). Asthma, Diabetes oder Immunschwäche: Hat ein Kind eine dieser Erkrankungen, sollte es gegen Grippe geimpft werden. Darauf weist der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) hin.

Das gilt auch für Kinder mit Erkrankungen der Atemwege, des Herz-Kreislauf-Systems, der Leber oder der Nieren. Auch stark übergewichtige Kinder hätten ein höheres Risiko für Grippe-Komplikationen, schreibt der BVKJ

Beste Zeit zum Impfen ist jetzt

Kinder mit Vorerkrankungen sollten daher ab einem Alter von sechs Monaten gegen Grippe geimpft werden. „Idealerweise sollte die Impfung im Oktober bis Mitte Dezember erfolgen“, so Kinder- und Jugendarzt Prof. Hans-Jürgen Nentwich. Auch später könne eine Impfung aber noch sinnvoll sein.

Geimpft werden Kinder unter neun Jahren zweimal im Abstand von vier Wochen, wenn es ihre erste Grippeschutzimpfung ist. Ansonsten reiche jährlich eine einmalige Auffrischung. Bei vielen vorerkrankten Kindern sei auch eine Kombination mit der Covid-19-Impfung sinnvoll.

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Impfempfehlungen für Kinder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung


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