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Weniger Fehltage wegen psychischer Erkrankungen

DAK: In 2018 ist die Zahl der psychischen Erkrankungen erstmals seit 2006 gesunken. Trotzdem sind sie noch dritthäufigste Ursache für Fehltage.

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Junge traurige Frau schaut aus dem Fenster. Bild: IMAGO / Andreas Krone

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Hamburg (dpa). Die Zahl der Fehltage aufgrund psychischer Erkrankungen ist nach Angaben der DAK-Gesundheit erstmals seit 2006 gesunken. Die erwerbstätigen Versicherten der Krankenkasse hätten im vergangenen Jahr deutschlandweit 5,6 Prozent weniger Fehlzeiten wegen Seelenleiden gehabt als im Jahr 2017, teilte die DAK-Gesundheit am Montag in Hamburg mit.

Psychische Erkrankungen seien aber immer noch die dritthäufigste Ursache für Fehltage (15,2 Prozent). An erster Stelle stehen Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems (20,9), an zweiter Atemwegsleiden (16,0).

Krankenstand insgesamt leicht erhöht

Der gesamte Krankenstand erhöhte sich 2018 bei der DAK im Vergleich zum Vorjahr leicht von 4,1 auf 4,2 Prozent. Die DAK-Gesundheit erklärte den Anstieg mit der Grippewelle zu Anfang des vergangenen Jahres. Gut die Hälfte der versicherten Arbeitnehmer (51,4 Prozent) ließ sich im vergangenen Jahr überhaupt nicht krankschreiben.

Weibliche Versicherte haben mehr Fehltage wegen Depressionen

Besonders deutlich verringerten sich die Fehltage wegen Depressionen, und zwar um 17 Prozent. Frauen waren von psychischen Erkrankungen wesentlich häufiger betroffen als Männer. Bei den weiblichen Versicherten wurden 63 Prozent mehr Fehltage aufgrund einer solchen Diagnose gezählt als bei Männern. Für die Krankenstandsanalyse ließ die DAK die Daten von 2,5 Millionen Arbeitnehmern auswerten, die bei der Kasse versichert sind.

Weitere Informationen

Reha bei psychischen Erkrankungen
Themenschwerpunkt Reha auf ihre-vorsorge.de

www.dak.de
Presseseite der DAK-Gesundheit

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