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Worauf Sie beim Fußbad achten sollten

Ein Fußbad kann nach einem langen Tag auf den Beinen eine angenehme Sache sein. Doch wie gut sind eigentlich die Zusätze im Handel – und wann verzichtet man besser ganz aufs Bad für die Treter?

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Füße einer Frau stehen in einer Schüssel mit Wasser und Steinen.

© Nicht definiert

Frankfurt/Main (dpa/tmn). Sie mögen lange Fußbäder? Dennoch sollten Sie es bei der Dauer nicht übertreiben. Damit die Haut nicht zu stark aufweicht, reicht ein Bad von 10 bis 15 Minuten, rät die Zeitschrift „Öko-Test“ (Ausgabe 09/2026). Auch zu heiß sollte es nicht sein, lauwarmes Wasser genügt: „Das fühlt sich in der Regel am angenehmsten an“.

Badezusätze im Labor

Und wie sieht es bei den Badezusätzen für die Füße aus? Erfreulich, wenn es nach den Ergebnissen der aktuellen „Öko-Test“-Untersuchung geht: Demnach sind viele Produkte eine unproblematische Wahl. 23 Zusätze fürs Fußbad hat die Zeitschrift ins Labor geschickt und auf kritische Inhaltsstoffe prüfen lassen. Bei 19 Fußbädern ist die Benotung „Sehr gut“, zwei sind „Gut“.

Lediglich zwei Zusätze rauschen als „Mangelhaft“ beziehungsweise „Ungenügend“ durch. Der Grund: Eines enthält Moschus-Keton. Der Stoff darf zwar bis zu einem bestimmten Gehalt in Kosmetik zum Einsatz kommen und der Wert wird vom untersuchten Fußbad auch eingehalten. Weil der Moschusduft im Verdacht steht, Krebs zu erzeugen, wertet Öko-Test das Produkt dennoch ab.

Ein anderes Fußbad enthält Teebaumöl. Das ätherische Öl mag zwar frisch riechen, ist den Testern zufolge aber schon länger dafür bekannt, allergische Hautreaktionen auslösen zu können. Und es steht im Verdacht, reproduktionstoxisch zu sein. Wer auf Teebaumöl in Kosmetik verzichten mag, erkennt dieses in den Inhaltsstoff-Listen an den Bezeichnungen Melaleuca Alternifolia Leaf Oil oder Tea Tree Oil.

Nicht jeder sollte ins Fußbad steigen

Unabhängig davon, welchen Zusatz Sie letztendlich verwenden: Wasser trocknet die Haut aus. Deshalb sollte man die Füße nach dem Bad eincremen. Und wer Wunden an den Füßen hat, verzichtet besser ganz auf Fußbäder mit Zusätzen. Menschen mit Diabetes sollten vorab ihre Ärztin oder ihren Arzt fragen, ob und welche Fußbäder für sie infrage kommen.


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