Rente / 24.11.2021

Kabinett verabschiedet Rentenversicherungsbericht

Bundesarbeitsminister Heil betont die Bedeutung des Kurzarbeitergeldes für die Bewältigung der Pandemie – und für die Rentenkassen.

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Berlin (sth). Das Bundeskabinett hat am Mittwoch den Rentenversicherungsbericht für das laufende Jahr verabschiedet. Mit dem Bericht informiert die Bundesregierung jedes Jahr im November über die Entwicklung der gesetzlichen Rentenversicherung. Der amtierende Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) betonte bei der Vorstellung des Berichts die besondere Bedeutung des Kurzarbeitergeldes für die Bewältigung der Pandemie und für die Kassen der 16 Rentenversicherungsträger. "Die Rentenversicherung kommt gut durch die Pandemie. Eine wichtige Rolle spielt dabei der konsequente Einsatz der Kurzarbeit, denn auf Kurzarbeitergeld werden auch Beiträge zur Rente gezahlt", sagte Heil.

Nach der Nullrunde für die westdeutschen Rentnerinnen und Rentner in diesem Jahr und einer nur kleinen Rentenerhöhung für die Rentenempfänger im Osten könnten die 21 Millionen Ruheständler im kommenden Jahr wieder mit einer "deutlichen Rentenanpassung rechnen", sagte Heil. Erfreulich sei zudem, dass die Nachhaltigkeitsrücklage in den Rentenkassen weiterhin stabil sei, der Beitragssatz zur Rentenversicherung "bis zum Jahr 2023 unverändert bei 18,6 Prozent" bleibe und auch das Rentenniveau oberhalb der Haltelinie von 48 Prozent gesichert sei. 

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Autor

Stefan Thissen