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45 Milliarden Euro: Neue Rekordreserve in den Rentenkassen

Trotz der Streichung von Bundeszuschüssen wuchs die Rücklage der Rentenversicherer auch 2023 weiter. Allein 289 Milliarden Euro flossen aus Beiträgen.

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Logo der Deutschen Rentenversicherung. – Bild: Deutsche Rentenversicherung Bund © Armin Okula

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Berlin/Frankfurt am Main (sth). Die Finanzreserve der gesetzlichen Rentenversicherung hat Ende vergangenen Jahres einen neuen Rekordstand erreicht. Laut den am Mittwoch veröffentlichten Dezember-Daten der Deutschen Rentenversicherung (DRV) lagen zum Jahreswechsel fast 45 Milliarden Euro auf den Konten der 16 Rentenkassen - knapp 2,3 Milliarden Euro mehr als Ende 2022. Die aktuelle Rücklage entspricht DRV-Angaben zufolge 1,69 Monatsausgaben und liegt damit auf einem ähnlichen Niveau wie am Ende des Vorjahres (1,70). Die neuen Zahlen sind auch deshalb bemerkenswert, weil das vergangene Jahr von einer Konjunkturflaute geprägt war. Zudem hatte die DRV jüngst wiederholt darauf hingewiesen, dass die Bundesregierung in den vergangenen beiden Jahren ursprünglich zugesagte Steuerzuschüsse für die Rentenkassen von insgesamt einer Milliarde Euro ersatzlos gestrichen hat. 

Etwa 289 Milliarden Euro flossen im vergangenen Jahr allein durch Beiträge von Beschäftigten und Unternehmen sowie vom Bund an die Rentenversicherer, etwa 14 Milliarden Euro mehr als 2022. Der Löwenanteil davon - rund 258 Milliarden Euro oder 89,3 Prozent - entfiel nach Angaben des Bundesamts für soziale Sicherung auf die Rentenbeiträge von sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmern und ihren Arbeitgebern. Etwa 4,5 Milliarden Euro überwies die Bundesagentur für Arbeit (BA) für die Rentenbeiträge von Arbeitslosen an die Rentenkassen.   

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