Ihre-Vorsorge Logo

Altersrenten 2021 spürbar höher als Neurenten von 2020

Wer im vergangenen Jahr in den Ruhestand trat, erhielt im Schnitt eine Nettorente von 1.022 Euro – 33 Euro mehr als Neurentner des Vorjahres.

Artikel vorlesen

Tags

Autor / Quelle

Lesezeit

2 Minuten

Veröffentlicht

Ältere Hände zählen Geldscheine. Bild: IMAGO / Image Source / Howard Bartrop

© Nicht definiert

Berlin/Frankfurt (sth). Neurentnerinnen und -rentner des Jahres 2021 haben trotz einer Nullanpassung in Westdeutschland und einer nur geringen Rentenerhöhung (0,72 Prozent) in den neuen Bundesländern spürbar höhere Altersrenten erhalten als Ruheständler des Vorjahres. Die rund 858.000 neuen Altersrentnerinnen und -rentner erhielten nach aktuellen Daten der Deutschen Rentenversicherung im Durchschnitt eine Netto-Monatsrente von 1.022 Euro. Das waren etwa 33 Euro oder 3,3 Prozent mehr, als Neurenten-Beziehende im Jahr 2020 erhalten hatten. 

Wie in den Jahren zuvor unterschied sich die Höhe neu bewilligter Altersrenten für Männer und Frauen auch 2021 erheblich. So wurden den knapp 449.000 Frauen, die im vergangenen Jahr erstmals eine Altersrente bezogen, im Schnitt monatlich 856 Euro überwiesen. Die knapp 410.000 Männer, die aus Altersgründen aus dem Erwerbsleben ausschieden, bekamen dagegen im Schnitt 1.204 Euro ausgezahlt. Ihre Bezüge waren damit um mehr als 40 Prozent höher als die der neuen Rentnerinnen.

Entscheidend für die individuelle Rentenhöhe ist vor allem die Art der Altersrente, auf die Versicherte nach Ende ihres Berufslebens Anspruch haben. Wer 45 Beitragsjahre auf seinem Versicherungskonto sammeln konnte, bekam 2021 monatlich im Schnitt 1.427 Euro netto – also nach Abzug von Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträgen, die die Rentnerinnen und Rentner selbst zahlen müssen. Wer dagegen, zum Beispiel wegen der Erziehung von Kindern, weitgehend auf eigene Erwerbsarbeit verzichtete oder erst im höheren Erwerbsalter nach Deutschland zuwanderte und einen Job aufnahm, kam bei Anspruch auf die sogenannte Regelaltersrente im Schnitt nur auf durchschnittlich 670 Euro.   

Mehr zum Thema

Rentenschätzer

Der Rentenschätzer hilft Ihnen zu schätzen, wie hoch Ihre spätere Rente in unterschiedlichen Szenarien ausfallen kann.


Weitere Artikel

Time
3 Minuten

Die Bundesregierung verteidigt die Anbindung der Rente an die Löhne im Vergleich zu Anpassungen auf Basis einer Preisindexierung.

Time
2 Minuten

Das rentenupdate der Deutschen Rentenversicherung Bund liefert Zahlen, Daten und Fakten zu aktuellen Themen rund um die Rente.

Time
3 Minuten

Krempelt die Koalition die Rente wie angekündigt um – trotz aller Widerstände auch in den Reihen von CDU und SPD? Schwarz und Rot bemühen sich, die Reihen zu schließen.

Time
1 Minuten

Die Deutsche Rentenversicherung bietet kostenlose Onlinevorträge zu unterschiedlichen Themen an – auch zur Frage, welche Leistungen Hinterbliebene erhalten können.

Time
2 Minuten

Ab Januar 2027 gilt das neue GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz. Es wird auch als Krankenkassen-Reform bezeichnet. Was sich für Menschen ändert, die arbeiten und Altersrente in Teilrente beziehen.

Time
2 Minuten

Das Ende der abschlagsfreien Frührente nach 45 Beitragsjahren ist ein Zankapfel der geplanten Rentenreform. Thorsten Frei wendet sich gegen SPD-Vorstellungen, wie lang die Übergangsfrist sein soll.

Bleiben Sie auf dem Laufenden

Verpassen Sie kein Thema mehr.

Unser Newsletter informiert Sie regelmäßig und aktuell rund um die Themen Rente, Finanzen, Gesundheit und Soziales. Keine Werbung und 100% kostenlos.

Kontakt zur Deutschen Rentenversicherung

Wie können wir Ihnen weiterhelfen?
Icon Telefon
Kostenloses Servicetelefon
Mo. – Do. 08:00 – 19:00, Fr. 08:00 – 15:30
Logo Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung

Rechtliches

Service

Kostenlos und jederzeit abbestellbar – nach dem Absenden wählen Sie Themen und Rhythmus.

Logo klein Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung
© Ihre-Vorsorge 2026