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CSU will Kinder-Kit als vierte Altersvorsorge-Säule

Neues Rentenkonzept: Staat soll für jedes Kind bis zum 18. Lebensjahr monatlich 100 Euro in Generationen-Pensionsfonds einzahlen.

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Männerhand übergibt Fächer von Euro-Geldscheinen an Frauenhand. Bild: IMAGO / YAY Images / Micha Klootwijk

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Berlin/Seeon (dpa/sth). Die CSU will das deutsche Rentensystem grundlegend verändern und staatliche Zuschüsse für Kinder bis zum 18. Lebensjahr durchsetzen. "Wir wollen für jedes Kind ein Starterkit für die Altersvorsorge. Wir wollen die Rentenwende - weg vom Generationenkonflikt hin zu mehr Generationengerechtigkeit", heißt es im Entwurf eines Papiers, das die CSU-Landesgruppe auf ihrer Klausur im oberbayerischen Kloster Seeon beschließen will.

Das Konzept zur Rentenpolitik sieht vor, die drei bestehenden Säulen der Altersvorsorge um eine vierte Säule zu ergänzen - mit einem sogenannten Starterkit für jedes Kind. "Dafür soll der Staat ab Geburt bis zum 18. Lebensjahr für jedes Kind einen Beitrag von 100 Euro pro Monat in einen Generationen-Pensionsfonds einzahlen, der das Geld renditeorientiert anlegt", heißt es in dem Entwurf. Das Papier liegt der Deutschen Presse-Agentur in München vor.

Mit dem Eintritt ins Rentenalter würde die Rente dann zusätzlich zu bestehenden Rentenansprüchen ausgezahlt. "Ziel ist es, dass zukünftig jeder aus der neuen vierten Säule der Altersvorsorge kapitalgestützt eine Generationenpensionsfonds-Rente erhält und auf diesem Wege Altersarmut wirksam vermieden wird." Derzeit besteht das Rentensystem aus den drei Säulen gesetzliche Rentenversicherung, betriebliche Altersvorsorge und private Vorsorge.


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