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DRV Nord: Hohes Ansehen der gesetzlichen Rentenversicherung

Bei der Vertreterversammlung des Regional-Rentenversicherers für die nord- und nordostdeutschen Bundesländer betont der Vorstandsvorsitzende, die große Zustimmung zur gesetzlichen Rente sei "kein Zufall".

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DRV Nord: Hohes Ansehen der gesetzlichen Rentenversicherung

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Jens-Arne Meier, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Rentenversicherung Nord (l.), und Geschäftsführer Volker Reitstätter bei der Vertreterversammlung in Hamburg. Quelle: DRV Nord

Hamburg (drv/sth). Die gesetzliche Rentenversicherung genießt in Deutschland hohes Ansehen: Laut einer aktueller Forsa-Umfrage im Auftrag der Deutschen Rentenversicherung halten 89 Prozent der Menschen sie für eine tragende Säule der Altersvorsorge. Zwei Drittel der Befragten haben Vertrauen in die Deutsche Rentenversicherung als Institution - ein Wert, den der Vorstandsvorsitzender der Deutschen Rentenversicherung Nord (DRV Nord), Jens-Arne Meier, nicht als Selbstverständlichkeit sieht: "Dieses Vertrauen ist kein Zufall", betonte Meier jetzt vor der Vertreterversammlung des Regional-Rentenversicherers für Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern in Hamburg. "Es ist das Ergebnis der engagierten Arbeit unserer Mitarbeitenden. Ihr Einsatz macht jeden Tag den Unterschied."

Besonders stark ist Meier zufolge das Vertrauen bei den über 60-Jährigen: 82 Prozent dieser Altersgruppe sähen die DRV positiv. Sorgen bereitet Meier jedoch die Skepsis der Jüngeren - vor allem der Erwerbstätigen. "Vertrauen kann man nicht verwalten - man muss es immer wieder neu gewinnen", betonte er.

Warnung vor einseitiger Lastenverteilung

Mit Blick auf aktuelle politische Rentenpläne warnte Meier deshalb vor einer einseitigen Lastenverteilung. Wenn etwa neue Leistungen - wie die geplante Ausweitung der Mütterrente - nicht durch Beiträge gedeckt, sondern aus der Rentenkasse finanziert würden, wachse der Unmut bei den Jüngeren. "Wir als Vertreter des Systems Rentenversicherung fordern: Versicherungsfremde Leistungen müssen vollständig aus Steuermitteln bezahlt werden", sagte Meier. Andernfalls drohten steigende Rentenbeiträge - mit spürbaren Folgen für Beschäftigte, Unternehmen und die wirtschaftliche Stabilität des Landes.

"Das Gefühl, was eine gerechte Verteilung von Lasten zwischen den Generationen ist, lässt sich nicht nur mit Finanzmathematik klären. Es muss gesellschaftlich ausgehandelt werden", unterstützte Volker Reitstätter, Geschäftsführer der DRV Nord. Der Chef des norddeutschen Rentenversicherers betonte in diesem Zusammenhang, dass die Pläne der Regierungskoalition zur Erweiterung der sogenannten Mütterrente “große Ressourcen in der Verwaltung binden werden”.

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