Leipzig (dpa/drv/sth). Die Zahl der Neurentner in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen ist 2021 stabil geblieben. In Sachsen haben im Vorjahr 44.386 Versicherte erstmals eine Altersrente der gesetzlichen Rentenversicherung erhalten, 26.817 in Sachsen-Anhalt und 25.465 in Thüringen, wie die Deutsche Rentenversicherung Mitteldeutschland am Freitag mitteilte. Die Zahlen bewegten sich damit auf einem ähnlichen Niveau wie im Vorjahr.
Von den in den drei Ländern insgesamt knapp 97.000 Neurentnern wurde gut 38.200 eine Rente für besonders langjährig Versicherte („Rente mit 63“) bewilligt. Das entspricht einem Anteil von rund 39,4 Prozent an allen neuen Altersrenten. Diese Art der Altersrente können Versicherte in Anspruch nehmen, die eine Versicherungszeit von 45 Jahren zurückgelegt haben. Sie wurde in Sachsen 17.635, in Sachsen-Anhalt 10.240 und in Thüringen 10.315 Mal bewilligt.
Mindestens 35 Jahre in die Rentenversicherung eingezahlt und erstmals eine Rente erhalten haben gut 28.600 Männer und Frauen. Die Altersgrenze hängt vom Geburtsjahr ab. In Sachsen wurde sie von 12.797 Versicherten erstmals in Anspruch genommen, in Sachsen-Anhalt von 8.818 und in Thüringen von 6.997 Personen.
Die weiteren Rentenzugänge entfielen auf schwerbehinderte Menschen sowie die auslaufende Altersrenten für Frauen und wegen Arbeitslosigkeit oder Altersteilzeitarbeit.
Abschläge zahlen und früher in Rente gehen oder weiter arbeiten und die Rente steigern – mit der Flexirente können Arbeitnehmer den Übergang in die Rente flexibler gestalten.
