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SoVD warnt bei Durchschnittsrente unter 1.200 Euro vor zu niedriger Absicherung

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) sieht bei der Stärkung der gesetzlichen Rente Handlungsbedarf. Eine durchschnittliche Altersrente von weniger als 1.200 Euro sei „zu wenig“.

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SoVD warnt bei Durchschnittsrente unter 1.200 Euro vor zu niedriger Absicherung

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Frankfurt (tr). Altersrentner erhielten Ende 2025 in Deutschland im Schnitt eine Rente von 1.195 Euro – 41 Euro mehr als im Vorjahr. Die Zahlen gab die Deutsche Rentenversicherung in ihrem Jahresbericht bekannt. Die durchschnittliche Altersrente von Frauen lag demnach bei 994 Euro (Vorjahr: 955 Euro), die von Männern bei 1.449 Euro (Vorjahr: 1.405 Euro).

„Eine durchschnittliche Altersrente von weniger als 1.200 Euro ist zu wenig“, erklärt SoVD-Vorstandsvorsitzende Michaela Engelmeier. Besonders alarmierend sei, dass Frauen im Schnitt nicht einmal 1.000 Euro erhalten. „Gerade bei Frauen zeigt sich, wie sich niedrigere Löhne, Teilzeit und die Übernahme von Sorgearbeit über das gesamte Erwerbsleben bis in die Rente auswirken. Wer jahrzehntelang gearbeitet, Kinder erzogen oder Angehörige gepflegt hat, muss im Alter verlässlich und auskömmlich abgesichert sein." 

Gesetzliche Rente stärken

Der SoVD fordert deshalb, die gesetzliche Rente weiter zu stärken. Gute Löhne und eine bessere rentenrechtliche Absicherung von Zeiten der Kindererziehung, Pflege und Arbeitslosigkeit seien dabei wichtig. 

Auch das von der Deutschen Rentenversicherung für 2025 ausgewiesene durchschnittliche Renteneintrittsalter von 64,7 Jahren spricht aus Sicht des SoVD gegen Forderungen nach einem noch höheren Rentenalter. Eine weitere Anhebung lehnt der SoVD ab. Stattdessen müsse es darum gehen, gute Arbeitsbedingungen zu schaffen, damit Menschen möglichst lange gesund arbeiten können und anschließend von ihrer Rente gut leben können. 

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