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Zahl der Anträge auf Altersrente sprunghaft gestiegen

Im Jahr 2023 bekamen mehr als 960.000 Beschäftigte das gesetzliche Ruhestandsgeld bewilligt - ein Plus von fast 100.000 gegenüber dem Vorjahr. Fast 300.000 Bewilligungen entfielen auf die sogenannte Rente mit 63.

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Rentnerpaar schaut ernst auf ein Notebook. Bild: IMAGO / Westend61 / imago stock&people

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Berlin (sth). Die Zahl der bewilligten Anträge auf eine gesetzliche Altersrente ist im vergangenen Jahr sprunghaft gestiegen. Sie wuchs gegenüber dem Jahr 2022 von etwa 864.000 auf knapp 962.000 - ein Plus von mehr als elf Prozent. Das geht aus aktuellen Daten der Deutschen Rentenversicherung (DRV) hervor, die ihre-vorsorge.de vorliegen. Demnach beantragten allein etwa 296.500 Beschäftigte erfolgreich die Altersrente für besonders langjährig Versicherte - etwa 38.000 oder knapp 15 Prozent mehr als im Vorjahr. Diese Altersrente wird in der Öffentlichkeit immer noch vielfach als “Rente mit 63” bezeichnet, obwohl die Altersgrenze für diese Rente inzwischen je nach Geburtsjahrgang der Betroffenen zwischen 64 und 64,5 Jahren liegt.

Auch bei der Regelaltersrente, die Beschäftigten mit weniger als 35 Versicherungsjahren offen steht und erst ab der persönlichen Regelaltersgrenze gezahlt wird, registrierten die DRV-Statistiker gegenüber 2022 einen Antragszuwachs von knapp 20.000. Die Altersrente für langjährig Versicherte, die nach mindestens 35 Versicherungsjahren mit Abschlägen bereits ab dem 63. Lebensjahr gezahlt werden kann, erlebte einen Interessenten-Zuwachs von mehr als 31.000 auf knapp 219.500. Selbst die Altersrente für schwerbehinderte Menschen wurde im vergangenen Jahr etwa 64.000 mal erfolgreich beantragt - etwa 8500 mal häufiger als 2022. 

Die stark gestiegenen Zahlen neu bewilligter Altersrenten weisen erstmals daraufhin, dass ab sofort die geburtenstarken Jahrgänge in die Rente wechseln. Umso bedeutsamer wird es aus Sicht der Rentenversicherung, dass die Mitglieder der geburtenschwächeren nachfolgenden Jahrgänge in größerem Maße als in der Vergangenheit auch in den Arbeitsmarkt eintreten. Besonders Frauen mit Kindern und Menschen mit Zuwanderungshintergrund, die sozialversicherungspflichtig arbeiten, sind nach Ansicht von Fachleuten für die dauerhafte Stabilität der gesetzlichen Rentenversicherung von erheblicher Bedeutung.        

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