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Bericht: Rekord bei Sozialausgaben

In der Krise flossen erstmals mehr als zwei Drittel der Wirtschafsleistung in Sozialleistungen, meldet die FAZ.

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Berlin (dpa). In der Corona-Krise haben die Sozialausgaben in Deutschland einem Medienbericht zufolge einen historischen Höchststand erreicht. Erstmals seit Gründung der Bundesrepublik habe der Staat mehr als ein Drittel der gesamten Wirtschaftsleistung in Sozialleistungen gelenkt, berichtet die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ unter Berufung auf einen ihr vorliegenden Entwurf des „Sozialberichts 2021“. Der alle vier Jahre erscheinende Bericht solle voraussichtlich im Juli im Bundeskabinett beschlossen werden.

Die sogenannte Sozialleistungsquote – gemessen am Bruttoinlandsprodukt (BIP) – erreichte demnach im vergangenen Jahr 33,6 Prozent, das seien 2,8 Prozentpunkte mehr als auf dem Höhepunkt der Finanzkrise 2009. Insgesamt flossen im vergangenen Jahr dem Bericht zufolge 1,19 Billionen Euro in Sozialleistungen, wie Renten-, Kranken- oder Arbeitslosenversicherung. Die Pandemie führe zu wegfallenden Einnahmen und steigenden Leistungen insbesondere für die Stabilisierung des Arbeitsmarktes und die Bekämpfung der gesundheitlichen und sozialen Folgen, zitiert die „FAZ“ aus dem Entwurf.

Allein die Bundesagentur für Arbeit hatte im vergangenen Jahr nach eigenen Angaben mit 61 Milliarden Euro fast doppelt so hohe Ausgaben wie 2019. 22 Milliarden davon waren Ausgaben für Kurzarbeitergeld.

Wie wirkt sich ein Minijob auf die Höhe der Rente aus?

Bei einem Monatsverdienst von 520 Euro steigt die monatliche Rente nach einem Jahr im Minijob um etwa fünf Euro. Die Auswirkungen auf die spätere Rente sind also überschaubar. Für die Absicherung bei einem möglichen Reha-Bedarf oder bei Erwerbsminderung lohnt sich die Zahlung eigener Beiträge aber allemal.


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