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Mehr Menschen bekommen „Aufstiegs-Bafög“

Die Zahl der geförderten Berufsfortbildungen steigt. Besonders gefragte Bereiche: Erziehung und Metallverarbeitung.

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Schweißen in einer Metall-Werkstatt.

© Nicht definiert

Wiesbaden (dpa). Die Zahl der Menschen, die im vergangenen Jahr über das sogenannte „Aufstiegs-Bafög“ gefördert wurden, ist im Vergleich zum Vorjahr um sieben Prozent beziehungsweise 11.000 Geförderte nach oben gegangen. Insgesamt wurden 178.000 Menschen etwa mit Schulungen oder Weiterbildungen gefördert, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte. Die Fördermittel erhöhten sich im um 13 Prozent auf gut 783 Millionen Euro.

Das Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz war vor 25 Jahren eingeführt worden, um berufliche Aufsteiger finanziell zu unterstützen und dem Fachkräftemangel in der Wirtschaft entgegen zu wirken.

Fortbildungen vor allem im Bereich Erziehung und Metall

Im vergangenen Jahr machten Menschen im Alter zwischen 20 und 35 Jahren mit einem Anteil von 79 Prozent die größte Gruppe der Geförderten aus. Etwa drei Viertel der insgesamt knapp 99.000 in Vollzeit Geförderten hatten kein Einkommen, bei 18 Prozent der Geförderten lag das Jahreseinkommen unter 5.000 Euro. Auf Platz Eins der am stärksten geförderten Fortbildungsberufe standen staatlich anerkannte Erzieherinnen und Erzieher mit 39.600 Geförderten, gefolgt von Industriemeistern im Bereich Metall (10.800).

Seit 1996 haben mehr als drei Millionen Menschen vom „Aufstiegs-Bafög“ profitiert. Rund zehn Milliarden Euro an Fördermitteln wurden aufgebracht. Bei der Einführung gab es 1996 insgesamt 28.700 Menschen, die Fördergeld erhielten. Der Frauenanteil lag damals mit rund 15 Prozent deutlich unter 2020, als er bei 40 Prozent lag. 1996 umfassten die Förderzusagen 234 Millionen D-Mark.

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