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Neue Rekorde beim Studium

Es gibt immer mehr Studierende in Deutschland, allerdings halten auch viele das Studium nicht durch und brechen ab.

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Bad Homburg (kjs/IW). Noch nie haben in Deutschland so viele junge Menschen studiert wie heute. Gleichzeitig brechen viele ihr Studium wieder ab. Das gilt besonders für jene Fächer, deren Absolventen auf dem Arbeitsmarkt dringend gebraucht werden.

Nach den Angaben des Statistischen Bundesamtes haben sich zum Wintersemester 2018/2019 rund 2.867.500 Studenten an deutschen Universitäten und Hochschulen eingeschrieben. Seit zehn Jahren steigt die Zahl ununterbrochen.

Akademiker seltener arbeitslos

Auch auf dem Arbeitsmarkt ist noch keine Sättigung in Sicht. So liegt die Arbeitslosenquote von Akademikern bei 2,3 Prozent und damit weit unter dem Bundesdurchschnitt von 5,8 Prozent.

Ob der Run auf die Hochschulen anhält, ist allerdings fraglich. Denn die Zahl der Studienanfänger ist bereits zum dritten Mal in Folge gesunken. Besonders in Fächern, in denen Fachkräfte fehlen, geht die Zahl der Studienanfänger zurück.

So haben sich für Maschinenbau und Verfahrenstechnik 6.234 junge Leute weniger eingeschrieben als noch vor drei Jahren. Bei Informatikern gibt es gegenüber dem Vorjahr nur einen geringen Zuwachs von 2.200 Studienanfängern. Das ist in mehrfacher Hinsicht bedenklich, da schon jetzt rund 40.500 IT-Experten fehlen.

Viele Abbrecher im IT-Bereich

Gleichzeitig sorgt die Digitalisierung dafür, dass künftig deutlich mehr IT-Experten in der Wirtschaft, aber auch als Lehrer in Schulen und Hochschulen gebraucht werden.

In der Informatik gibt es noch ein ganz besonders Dilemma. Etwa 45 Prozent der Uni-Studierenden und 41 Prozent der Fachhochschul-Studentinnen und -Studenten brechen ihr Studium vorzeitig ab. Es gibt kaum ein Fach mit noch höheren Abbrecherquoten.


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