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OECD rechnet mit Rückgang der Reallöhne

Deutschland werde vom Lohnrückgang stärker betroffen sein als andere Länder. Ein Problem sei die Teilzeitarbeit.

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Zwei Frauen halten Einmachgläser mit Geld vor sich. Bild: IMAGO / photothek / Ute Grabowsky

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Paris (dpa). Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) geht von sinkenden Reallöhnen aus. Für 2022 wird in Deutschland mit einem Rückgang der durchschnittlichen Reallöhne um 2,6 Prozent bei einer Erhöhung der Inflation auf 7,2 Prozent gerechnet. Der Rückgang falle hierzulande etwas stärker aus als im gesamten OECD-Raum. Zu diesem Ergebnis kam die Organisation in einer am Freitag in Paris veröffentlichten Studie zum Arbeitsmarkt.

Teilzeitarbeit könnte die Inflation verstärken

In Deutschland sei die Lage am Arbeitsmarkt im Vergleich zu anderen Ländern gut, die Arbeitslosenquote liege unter dem OECD-Durchschnitt. Die Herausforderung bestehe hierzulande in den kurzen Arbeitszeiten: Die Zahl der durchschnittlich geleisteten Arbeitsstunden pro Beschäftigtem ist niedriger als in allen anderen der 38 OECD-Länder und um 21 Prozent niedriger als im OECD-Durchschnitt. Wenn beispielsweise Teilzeitkräfte mehr arbeiten würden, könnte das die Inflation dämpfen und das Wachstum fördern, so die Studie.

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