Berlin (bd). Der Bestand an staatlich geförderten Riester-Verträgen ist im ersten Quartal 2022 weiter gesunken. Das geht aus der neuen Statistik des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zuvor.
Demnach existierten zwischen Januar und März noch 16,157 Millionen Verträge, rund 54.000 weniger als im Quartal zuvor. Verluste gab es vor allem bei den Fondsverträgen und bei Wohn-Riester (Eigenheimrente). Bei der Zahl der Versicherungsverträge konnte der Abwärtstrend dagegen gestoppt werden.
| Vertragsform | Bestand in Mio. | Vergleich zu Q4/2021 (gerundet) |
|---|---|---|
| Versicherungen | 10,672 | +-0 |
| Banksparverträge | 0,539 | -7.000 |
| Fondsverträge | 3,241 | -22.000 |
| Wohn-Riester | 1,705 | -25.000 |
Die neue Bundesregierung plant, die staatlich geförderte Altersvorsorge grundlegend zu reformieren. Geprüft wird ein öffentlich verantworteter Fonds als Angebot mit Abwahlmöglichkeit. Für laufende Riester-Verträge soll aber Bestandsschutz gelten.
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