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Vorsorgebereitschaft geht 2026 überraschend zurück

Laut „DIA Deutschland-Trend Vorsorge 2025“ rechnen viele Menschen damit, ihren Lebensstandard im Alter nicht halten zu können. Trotzdem bleiben Ihre Vorsorgebemühungen gering.

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Spielfiguren vor und auf Holzklötzchen mit der Aufschrift: Altersvorsorgee.e.

© Nicht definiert

Berlin (DIA). Der neueste „DIA Deutschland-Trend Vorsorge 2025“ zeigt: Zwei Drittel der rund 1000 im Dezember Befragten rechnen damit, ihren heutigen Lebensstandard im Alter nicht halten zu können. Gleichzeitig planen spürbar weniger Befragte als im Vorjahr, ihre Vorsorgebemühungen in den nächsten zwölf Monaten auszuweiten.

„Die Menschen blicken realistisch, aber besorgt auf ihren Ruhestand. Die Sorge um den Lebensstandard ist hoch, gleichzeitig bröckelt die kurzfristige Vorsorgebereitschaft – das ist ein Alarmsignal für Politik und Anbieter“, erklärt Peter Schwark, Sprecher des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA). „Wir brauchen jetzt einfache, verlässliche Produkte und klare Orientierung über zu erwartende Versorgungslücken, damit aus berechtigten Sorgen Taten werden.“

Ergebnisse im Detail

67 Prozent der Befragten gehen davon aus, ihren Lebensstandard im Alter senken zu müssen, 37 Prozent sagen sogar, sie müssten ihn „deutlich senken“. Nur ein Drittel erwartet, den eigenen Lebensstandard mindestens beibehalten zu können.
Bei der Vorsorgebereitschaft ist die Bevölkerung gespalten: 36 Prozent haben nach eigener Aussage nicht ausreichend vorgesorgt, möchten aber in den nächsten zwölf Monaten mehr tun. Das sind fünf Prozentpunkte weniger als im Vorjahr. 35 Prozent fühlen sich dagegen nicht in der Lage oder sind nicht bereit, mehr zu tun (plus zwei Prozentpunkte zum Vorjahr). Nur 29 Prozent halten ihre Vorsorge für ausreichend.

„Wir sehen in unserer aktuellen Befragung, dass die Lücke zwischen negativer Zukunftserwartung und positivem Vorsorgehandeln größer wird,“ so Peter Schwark. „Politik und Anbieter sind dringend gefordert, neue und zielgerichtete Impulse zu setzen – von der Reform der privaten Altersvorsorge bis zur klaren Kommunikation über die Vorsorgemöglichkeiten und ihre unterschiedlichen Chancen-Risiko-Profile.“


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