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Experten-Antwort

2,1% mehr Rente

von Anna J.04.07.2015 | 20:44
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11 Antworten

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Wieviel Euro gibt es jetzt für 1 EGP nach der Rentenerhöhung? Danke f Auskunft

Antworten vom Expertenteam

Persönlich beantwortet im Expertenforum

1
Expertenantwort · 1Deutsche Rentenversicherung

Hallo Anna J.,

der aktuelle Rentenwert betrug bis zum 28,61 Euro.

Ab dem 01.07.2015 beträgt der aktuelle Rentenwert 29,21 Euro.

Deutsche RentenversicherungSie möchten persönlich beraten werden?Beratungsangebote der Deutschen Rentenversicherung

10 Antworten

Herz1952am 04.07.2015 | 20:57
Bisher 1 EGP = 28,61 € 28,61 * 2,1 % = 0,60(081) 28,61 + 0,60 = 29,21 €/EGP
W*lfgangam 04.07.2015 | 21:09
Ergänzend: Abzüglich 10,55/10,80 % für KV/PV - mit/ohne Elterneigenschaft, und je nach abweichendem individuellen Zusatzbeitrag zur KV (Mittelwert = 0,9). Gruß w.
Karl Brommeram 04.07.2015 | 21:13
Für den Grexit kannst gleich mal das doppelte abziehen. Das werden die Politiker und ihre Schergen zwar nicht zugeben, aber man kann sicherlich mal irgendeine maßgebende Statistik ändern (wie schon einmal) und schon hat man den gewünschten Effekt.
Herz1952am 05.07.2015 | 10:47
Hallo W*lfgang, EM-Rentner bekommen bei Herzschwäche aber noch Hitzezuschlag, weil die es so eh nicht mehr lange machen. (smile)
W*lfgangam 04.07.2015 | 21:35
Zitat von Karl Brommer anzeigenausblenden
Karl Brommer schrieb

aber man kann sicherlich mal irgendeine maßgebende Statistik ändern (wie schon einmal) und schon hat man den gewünschten Effekt.[/quote]...Quelle? Oder nur hieiße-Luft-Geplapper?

Gruß

w.

[/quote]

hier ist die gewünschte Quelle, Süddeutsche Zeitung vom 25.10.2014, Thomas Öchsner:

Auszug:

Die 20 Millionen Rentner in Deutschland müssen sich 2015 mit einer deutlich niedrigeren Rentenerhöhung begnügen als zunächst erwartet. Dies ist auf eine Korrektur der Beschäftigtenstatistik zurückzuführen, die wiederum die Höhe der Rentenanpassung beeinflusst.

Rentenexperten rechnen nach Informationen der Süddeutschen Zeitung damit, dass durch diesen statistischen Einmaleffekt der Aufschlag bei den Renten im nächsten Jahr um etwa einen Prozentpunkt niedriger ausfallen wird. Angenommen die Rentenerhöhung würde im Westen und Osten zwei Prozent betragen, käme nur ein Aufschlag von einem Prozent heraus. Bei einer Rente von 1000 Euro würde das Plus also statt 20 Euro nur zehn Euro betragen. Ein Sprecher des Bundesarbeitsministeriums versicherte aber, dass angesichts der derzeit niedrigen Inflation noch eine "reale Erhöhung" herausspringen wird. Die Kaufkraft der Rentner würde damit also noch steigen.

Die Bundesagentur für Arbeit hatte weitgehend unbemerkt zum 30. Juni 2013 drei große Gruppen in die Statistik der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten neu aufgenommen. Dazu zählen knapp 300 000 Menschen mit einer Behinderung, die zum Beispiel in Werkstätten arbeiten. Hinzu kommen mehr als 30 000 Personen, die in Einrichtungen der Jugendhilfe oder etwa Berufsbildungswerken beschäftigt sind, sowie knapp 80.000 meist junge Leute, die ein freiwilliges soziales oder ökologisches Jahr oder einen Bundesfreiwilligendienst leisten. Dabei handelt es sich überwiegend um Beschäftigte aus dem Niedriglohnbereich - und das schlägt sich in der nächsten und übernächsten Rentenanpassung nieder.

Wenn man bei Google enstprechende Stichworte eingibt, erhält man noch mehr Quellenhinweise: z.B. spiegeltv, focus. t-online und so weiter.

Typisch ist auch der Ausblick auf höher ausfallende Rentenanpassungen in der Zukunft, was für ältere Rentner sicherlich recht makaber ist.

...Quelle? Oder nur hieiße-Luft-Geplapper? Gruß w.
Karl Brommeram 05.07.2015 | 12:43
aber man kann sicherlich mal irgendeine maßgebende Statistik ändern (wie schon einmal) und schon hat man den gewünschten Effekt.
...Quelle? Oder nur hieiße-Luft-Geplapper? Gruß w.
hier ist die gewünschte Quelle, Süddeutsche Zeitung vom 25.10.2014, Thomas Öchsner: Auszug: Die 20 Millionen Rentner in Deutschland müssen sich 2015 mit einer deutlich niedrigeren Rentenerhöhung begnügen als zunächst erwartet. Dies ist auf eine Korrektur der Beschäftigtenstatistik zurückzuführen, die wiederum die Höhe der Rentenanpassung beeinflusst. Rentenexperten rechnen nach Informationen der Süddeutschen Zeitung damit, dass durch diesen statistischen Einmaleffekt der Aufschlag bei den Renten im nächsten Jahr um etwa einen Prozentpunkt niedriger ausfallen wird. Angenommen die Rentenerhöhung würde im Westen und Osten zwei Prozent betragen, käme nur ein Aufschlag von einem Prozent heraus. Bei einer Rente von 1000 Euro würde das Plus also statt 20 Euro nur zehn Euro betragen. Ein Sprecher des Bundesarbeitsministeriums versicherte aber, dass angesichts der derzeit niedrigen Inflation noch eine "reale Erhöhung" herausspringen wird. Die Kaufkraft der Rentner würde damit also noch steigen. Die Bundesagentur für Arbeit hatte weitgehend unbemerkt zum 30. Juni 2013 drei große Gruppen in die Statistik der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten neu aufgenommen. Dazu zählen knapp 300 000 Menschen mit einer Behinderung, die zum Beispiel in Werkstätten arbeiten. Hinzu kommen mehr als 30 000 Personen, die in Einrichtungen der Jugendhilfe oder etwa Berufsbildungswerken beschäftigt sind, sowie knapp 80.000 meist junge Leute, die ein freiwilliges soziales oder ökologisches Jahr oder einen Bundesfreiwilligendienst leisten. Dabei handelt es sich überwiegend um Beschäftigte aus dem Niedriglohnbereich - und das schlägt sich in der nächsten und übernächsten Rentenanpassung nieder. Wenn man bei Google enstprechende Stichworte eingibt, erhält man noch mehr Quellenhinweise: z.B. spiegeltv, focus. t-online und so weiter. Typisch ist auch der Ausblick auf höher ausfallende Rentenanpassungen in der Zukunft, was für ältere Rentner sicherlich recht makaber ist.
Herz1952am 05.07.2015 | 10:51
Nachtrag: Bekomme ich einen Sonderflug nach Griechenland? Habe festgestellt, dort (Athen) ist es kühler. Ich verzichte dafür auf den o.g. Zuschlag.
Herz1952am 05.07.2015 | 14:49
Hallo Karl Brommer, ich glaube Sie haben noch was vergessen. Die Inflationsrate war deshalb so niedrig, weil gerade mal 2 Monate das Heizöl billiger war. Dadurch rechnete ein EZB-Mitarbeiter: Inflationsrate 0,5 %, Sparzinsen 1 %, also immer noch 0,5 % Gewinn. usw. usw. usw.
W*lfgangam 05.07.2015 | 16:40
Hallo Karl Brommer, der Begriff "deutlich" hat für mich eine andere Wertigkeit, als nur 1 %-Pünktchen. Solche Berichte läuten immer gleich den Weltuntergang ein ...Solche marktschreierischen Aussagen ist man von Medienseite aber seit längerem gewohnt; Quote zählt, nicht Analyse und Fakten. Gruß w.
Brommeram 06.07.2015 | 11:12
Was müssen die Experten von der DRV doch für ein schlechtes Gewissen haben, daß sie gleich jegliche Hinweise auf den Hintergrund von Rentenentscheidungen gleich löschen müssen. Solche "Diener" gab es auch von 1933 bis 1945 zu Hauf und gibt es wohl auch heute noch? Sie sollten sich mal schämen und eine knallrote Birne kriegen!
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