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Nichts für ungut, aber kann man einen Gutachter, der im Auftrag der DRV entscheidet, mit seinem HA vergleichen? Ihr Hausarzt ist Ihnen wohlgesonnen und glaubt Ihnen das, was Sie ihm sagen -sonst wär´er wahrscheinlich nicht lange mehr Ihr HA- und den KH Bericht muss er deswegen auch nicht lange lesen; vielleicht hat er Sie ja selbst in dieses eingewiesen. Der Gutachter muss auch nicht lange lesen, er sollte Ihnen nur gut zuhören und letztendlich auch das glauben, was Sie sagen, zusätzlich zu seiner Untersuchung. Und da hapert es, meiner Meinung nach, bei manch einem, und man wird wohlmöglich nicht für ernst genommen und schlimmstenfalls im Gutachten als Simulant abgestempelt. Dies lässt er natürlich beim Termin nicht durchblicken, macht vielleicht Hoffnung etc... Schon aus diesem Grund sollte man sich stets das Gutachten von der DRV zusenden lassen, um nötigenfalls dagegen gezielt Einspruch zu erheben. In meinem Fall wurde dieser von der entsprechenden Stelle -Gutachterbetreuung- abgetan; meine Stelllungnahme wurde aber an den med. Dienst weitergeleitet, und dieser hat dann letztendlich zu meinen Gunsten entschieden.BegutachtungMein Hausarzt liest sich die 4 Din-A4-Seiten meines letzten Klinikberichtes auch nicht komplett durch. Dazu hat er gar nicht die Zeit. Ihn interessieren die Diagnosen und Therapieempfehlungen. Die körperliche Untersuchung in 50 Minuten dient nicht der Diagnose sondern allenfalls der zusammenfassenden Beurteilung bereits festgestellter Leistungseinschränkungen, die für die Rentenversicherung relevant sind.
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