Sollte es diese Mindestversorgung von 1.050, 00 Euro auch für alle anderen geben, egal ob Hartzer, Rentner, Kranke, Schutzsuchender, Jugendarbeitslose usw.
Das würde funktinieren denke ich.
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Dann erklären Sie doch mal, wo die vielen Steuergelder herkommen sollen, mit denen außer dieser märchenhaften Mindestsicherung auch noch Schulen, Kindergärten, Straßen, Krankenhäuser, Flughäfen, Eisenbahnanlagen, Feuerwehren, Polizei, Bundeswehr, usw., usw. finanziert werden sollen, wenn kaum noch jemand Vollzeit arbeiten würde, wenn er 1.050 Euro fürs Nichtstun bekäme.
Die Allermeisten würden dann nur noch Teilzeit arbeiten, wenn sie sich ab und zu etwas außer der Reihe kaufen wollen.
Und wenn keine Sanktionen für Arbeitsunwillige mehr zu befürchten wären, würden die allermeisten Geringverdiener sofort kündigen, da sie ja keinerlei Konsequenzen mehr befürchten müssten.
Die Arbeitgeber würden dann entweder pleite gehen oder sie müssten, um überhaupt noch arbeitswilliges Personal zu bekommen, ihre Löhne dermaßen erhöhen, dass ihre Waren und Dienstleistungen auf dem internationalen Markt nicht mehr wettbewerbsfähig wären.
Anstatt den "Null Bock auf Arbeit-Typen" ein sorgenfreies Leben auf Staatskosten zu ermöglichen, sollte man sich besser auf die Schaffung von Arbeitsplätzen konzentrieren!
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Lieber Franz-Josef,
Sie sprechen Realitäten an, die man in unserem mittlerweile sozialistisch besetzten Land, nicht gerne hören will und am liebsten durch ein bedingungsloses Grundeinkommen ersetzen würde. Hört sich gut an, würde aber nie dauerhaft funktionieren, aus Gründen, wie Sie es bereits beschrieben.
Alles hat seine Schattenseiten, so ist es in Deutschland schwieriger einen Beruf zu wechseln. Eben wegen der starren Ausbildungssysteme. Dabei bewegen wir uns auf dem gleichen Weg wie die USA. Jeder verkauft alles. Der Discounter verkauft Käse, Strümpfe, Schlagzeuge, Schraubstöcke und Reizwäsche. Welche Ausbildung braucht man dafür eigentlich? Früher arbeiteten da mal Lebensmittelfachverkäufer, heute sind es Scannerkassenbediener mit einer Spezialausbildung im Karton aufreißen.
Mit anderen Worten, wir exportieren die Arbeitsplätze nach China weil wir da einen Computer 4 € billiger bauen können und schmeißen die Sachen einfach weg wenn sie nichts sind. Da braucht man höchstens noch Entsorgungsfachkräfte.
Beispiel aus der Werbung "Schlagbohrmaschine 19,95 €". Abzüglich Mwst, Transport, Gewinn für den Händler bleibt nichts mehr über. So subventioniert China den Verkauf, bis unsere Industrien kaputt sind. Dann können sie vernünftige Preise machen, und in wenigen Jahrzehnten ist Deutschland ein Billiglohnland wo China produzieren lässt.
Die junge Generation sollte schon mal anfangen mit Stäbchen zu essen, vielleicht bekommen sie eines Tage einen Job in einer chinesischen Firma, macht einen guten Eindruck, bei Job, Karriere und Re/Integration. Ob es dann noch mit einer auskömmlichen Rente im Alter klappt, steht in den Sternen.
Danke für die Aufmerksamkeit beim Lesen.