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Experten-Antwort

Rente sinkt?

von Roland Hais20.02.2016 | 14:38
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12 Antworten

Fragen beantworten Expertinnen und Experten der Deutschen Rentenversicherung.

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Wie ist es möglich dass die voraussichtliche Höhe der Rente bei angenommener 2%iger Steigerung trotz Steigerung der voraussichtlichen Höhe der Altersrente sinkt? Z.b. Voraussichtliche Höhe der zuk. Altersrente ist 50 Euro mehr als im Vorjahr! Voraussichtliche Höhe der Altersrente bei 2%iger jährlicher Steigerung sinkt um 30 Euro im Vergleich zum Vorjahr!

Antworten vom Expertenteam

Persönlich beantwortet im Expertenforum

1
Expertenantwort · 1Deutsche Rentenversicherung

Hallo Roland Hais,

wir empfehlen hier eine persönliche Rentenberatung zur Erläuterung der offenen Fragen in Ihrer Renteninformation. Der Berater kann die unklaren Punkte dann mit Ihnen besprechen und Ihnen auch die Zusammenhänge der einzelnen Rubriken der Renteninformation erklären.

Deutsche RentenversicherungSie möchten persönlich beraten werden?Beratungsangebote der Deutschen Rentenversicherung

11 Antworten

Werner Gleisam 20.02.2016 | 15:51
weil vielleicht der durchschnittsverdienst der letzten fünf Jahre geunken ist (2011-2015); im Vergleich zu dem, was vor einem Jahr als durchschnittsverdienst der letzten fünf Jahre ermittelt wurde (2010-2014). Liegt vermutlich daran, das die Jahresmeldung Ihres Entgeltes 2015 noch nicht vorliegt, und deshalb der durchschnittsverdenst der letzten fünf Jahre (einschließlich 2015) nach unten bricht. Sie sollten nicht Euro-Beträge vergleichen sondern die Entgeltpunkte !!!!!
kpjmkam 20.02.2016 | 15:51
Hallo. Auf Ihrer Renteninformation der zweite Wert ist Ihre Altersrente die Sie mit Einzahlungen erreicht haben. Die wird bei Einzahlung jedes Jahr höher. Der dritte Wert ist eine Hochrechnung bis Rentenbeginn wenn sie so weiter Einzahlen wie in den letzten 5 Jahren. Die 2% Anpassungsberechnung wird mit diesem Hochrechnungswert gemacht. Die letzten 5 Jahre sind aber bei jeder neuen Renteninformation um ein Jahr weiter. Wenn da ein Jahr mit wenig Verdienst ist geht der Durchschnitt runter.
Konrad Schießlam 20.02.2016 | 16:06
Nicht leicht erklärbar, vermutlich die Nettorente 2016 bei angenommen 2 Erhöhung ab 1.7.16 weniger? Rente monatlich 2500 Brutto und 8,2% /2,35% Pflegeversicherung und in 2016 8,8%(DAK) Satz und 2,35 % PflV. 2500,-- minus 263.75 Netto 2236,25. 2550,-- minus 284,33 Netto 2265,67. MfG.
Roland Haisam 20.02.2016 | 16:37
Nochmal es handelt sich um die voraussichtliche zukünftige Altersrente bei einer evtl. Jährlichen Steigerung von 2%. Dies dürfte jeweils die Bruttorente sein. Wenn die Bruttorente Betrag X ist, die Bruttorente bei 2%iger Anpassung Y plus ist und bei der Renteninformation im nächsten Jahr die Bruttorente höher ist, also X plus 50 Euro und dabei gleichzeitig die Bruttorente bei 2%iger Anpassung niedriger ist als im Vorjahr, also Y minus, im Vergleich zur Renteninformation von 2014, kommt mir das komisch vor!!! Nochmal vereinfacht wird aus 1000 Euro rente mit Anpassung von 2% 1600 Euro und aus 1050 Euro werden bei 2% Anpassung 1560 Euro! (Zahlen fiktiv!) Ich hab's noch nicht verstanden und bedanke mich bei dem der es erklären kann. P.s. Von Entgeldpunkten kann ich leider nicht leben, weshalb es doch wichtig ist den eurobetrag anzuschauen.
Roland Haisam 20.02.2016 | 16:37
Nochmal es handelt sich um die voraussichtliche zukünftige Altersrente bei einer evtl. Jährlichen Steigerung von 2%. Dies dürfte jeweils die Bruttorente sein. Wenn die Bruttorente Betrag X ist, die Bruttorente bei 2%iger Anpassung Y plus ist und bei der Renteninformation im nächsten Jahr die Bruttorente höher ist, also X plus 50 Euro und dabei gleichzeitig die Bruttorente bei 2%iger Anpassung niedriger ist als im Vorjahr, also Y minus, im Vergleich zur Renteninformation von 2014, kommt mir das komisch vor!!! Nochmal vereinfacht wird aus 1000 Euro rente mit Anpassung von 2% 1600 Euro und aus 1050 Euro werden bei 2% Anpassung 1560 Euro! (Zahlen fiktiv!) Ich hab's noch nicht verstanden und bedanke mich bei dem der es erklären kann. P.s. Von Entgeldpunkten kann ich leider nicht leben, weshalb es doch wichtig ist den eurobetrag anzuschauen.
Werner Gleisam 20.02.2016 | 16:44
es sind doch (leicht verständlich) zwei brauchbare Hinweise gegeben worden: 1.) Die Jahresmeldung 2015 liegt noch nicht vor, wodurch der "durchschnitt der letzten fünf Jahre", der ebenfalls teils der Grundlage für die fiktive Rentenanpassung sind, gesunken ist. Einfacher ZinsesZinsEffekt. 2.) vergleichen Sie nicht die Werte bei der Fiktivberechnung, sondern bei den Euro-Beträgen, die Grundlage Ihrer bisherigen Anwartschaften sind (siehe kpjmk ). sind diese Werte denn (auch) gesunken? Hier im Forum hat niemand Einsicht in Ihren Versicherungsverlauf, geschweige denn in die jetzige Renteninfo oder in die vom letzten Jahr. Per Internet kann man auch nur Mutmaßungen anstellen !!!!!
W*lfgangam 20.02.2016 | 17:06
Zitat von Werner Gleis anzeigenausblenden
...ich setz noch einen drauf: der Zuschlag an Entgeltpunkten aus Bewertung der Mindestentgeltpunkte ist weggefallen ;-) > Roland Hais: Entgeltpunkte sind das A und O in der Rentenberechnung. Die Renteninformation mag zwar manchmal im Jahresvergleich Fragen nicht beantworten können, genaue Vergleichsdaten ersehen Sie aber nur aus einer Rentenauskunft. Und die hochgerechneten (und angepassten) Werte/Daten in einer Renteninformation sind ohne Versicherungsverlauf/welche Daten aktuell drin nicht kommentieren/bewerten. Halten Sie sich daher an den mittleren Wert, der sollte regelmäßig steigen (bis auf meinen Eingangssatz) – von da lässt sich bequem bis Tag X hochrechnen und die zu erwartende Netto-Rente ermitteln. Wer rechnet schon mit Anpassungen? Dann müssten Sie auch die Inflation/Kaufkraftverlust vorhersagen können ... Gruß w.
kpjmkam 20.02.2016 | 17:16
Hallo. Es würde auch sehr viel helfen wenn man die Bezeichnungen auf der Renteninformation vewenden würde oder ob der erste zweite oder dritte Wert gemeint ist. Oder die Werte in der Rentenanpassung.
Gerald M.am 20.02.2016 | 18:44
Lieber Roland, falls du es noch nicht gemerkt hast, in Merkel-Deutschland steigen nur die Asylanten-Zahlen und die Schulden, welche auf die kleinen Leute abgewälzt werden. Alles andere fällt. Aus die Maus.
Uwe Boltam 20.02.2016 | 20:53
Aufgrund des steigenden Eigenanteils der Krankenkassenbeiträge, seriöse Schätzungen gehen von bis zu 5,5% Erhöhung in den nächsten 6 Jahren aus, werden die zu erwartenden Renten trotz 2%iger Rentenanpassung pro Jahr faktisch leider geringer werden. Deutschland hat seit 2015 ca. 1,1 Mio. neue Mitbürger die (noch) nicht in die Kassen einzahlen können. Seriöse Prognosen gehen hier davon aus, dass bis 2018 ca. 5 Mio. Migranten in unser System integriert werden müssen. Bis diese Menschen durch Sozialversicherungspflicht Beiträge kontinuierlich einzahlen werden 5-15 Jahre ins Land gehen. Da müssen wir jetzt alle unseren Beitrag leisten. Frau Merkel macht das gut. Sie hat Visionen und handelt menschenfreundlich. So sollte es überall sein.
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