Fragen beantworten Expertinnen und Experten der Deutschen Rentenversicherung.
Zur Experten-Antwort springenHallo Weber,
die Frage, ob es sich lohnt den Rentenanspruch, der im Gegenzug eine Minderung der Grundsicherung bedeuten würde, weiter zu steigern, können nur Sie selbst beantworten.
Fakt ist:
Aufgrund von Rentenversicherungspflicht bei Minijobs erwerben Sie Pflichtbeitragszeiten in der Rentenversicherung. Das bedeutet, dass die Beschäftigungszeit in vollem Umfang für die Erfüllung der verschiedenen Wartezeiten berücksichtigt wird.
Pflichtbeitragszeiten sind beispielsweise auch Voraussetzung für
• eine vorzeitige Altersrente,
• Ansprüche auf Leistungen zur Rehabilitation,
• den Anspruch auf Übergangsgeld bei Rehabilitationsmaßnahmen der gesetzlichen Rentenversicherung,
• die Begründung oder Aufrechterhaltung des Anspruchs auf eine Rente wegen Erwerbsminderung.
Ein Jahr Arbeit bei einem monatlichen Verdienst von durchgehend 450 Euro entspricht bei der Zahlung des vollen Rentenversicherungsbeitrags mit Beteiligung des Arbeitnehmers einer monatlichen Rente von etwa 4,53 Euro (Jahr 2016).
Aus Ihren Angaben schließen wir, dass Sie im Jahr 1961 geboren sind. Sie können die Altersrente für schwerbehinderte Menschen daher frühestens mit 61 Jahren und 6 Monaten in Anspruch nehmen.
Nicht ganz nachvollziehbar ist für uns, warum sich nach 35 Beitragsjahren so ein niedriger Rentenbetrag (Hartz IV – Niveau) ergibt.
Mit freundlichen Grüßen
30.000 € der reelle Durchschnittsverdienst? 1953?Nicht ganz nachvollziehbar ist für uns, warum sich nach 35 Beitragsjahren so ein niedriger Rentenbetrag (Hartz IV – Niveau) ergibt.wie bitte? unterstelllen wir nur mal nur beispielhaft 30 TEUR Jahreseinkommen, also ungefahr der reelle Durchschnittsverdienst. der von der Bundesregierung festgelegte Wert für das fiktive Durchschnittsentgelt beträgt 2016 ca. 36 TEUR. unterstellen wir das Verhältnis für 35 Jahre. macht rund 0,8333 EP x 35 Jahre = 29,165 EP, die gemindert um 10,8% vorgezogene Rente, also ZF 0,892 = 26,015 EP x West ARW 30,45 = 792,16 Euro mtl. Bruttorente, abzgl. KV/PV 9,85% macht zugunsten Konto mtl. = 714,13 Euro. also je nach Wohnort deutlich weniger als Grundsicherung/H4. schon beachtlich wenn die RV so tut, als wüsste sie das nicht....
Nicht ganz nachvollziehbar ist für uns, warum sich nach 35 Beitragsjahren so ein niedriger Rentenbetrag (Hartz IV – Niveau) ergibt.wie bitte? unterstelllen wir nur mal nur beispielhaft 30 TEUR Jahreseinkommen, also ungefahr der reelle Durchschnittsverdienst. der von der Bundesregierung festgelegte Wert für das fiktive Durchschnittsentgelt beträgt 2016 ca. 36 TEUR. unterstellen wir das Verhältnis für 35 Jahre. macht rund 0,8333 EP x 35 Jahre = 29,165 EP, die gemindert um 10,8% vorgezogene Rente, also ZF 0,892 = 26,015 EP x West ARW 30,45 = 792,16 Euro mtl. Bruttorente, abzgl. KV/PV 9,85% macht zugunsten Konto mtl. = 714,13 Euro. also je nach Wohnort deutlich weniger als Grundsicherung/H4. schon beachtlich wenn die RV so tut, als wüsste sie das nicht.... Sehr gut erkannt, auch wenn man den Durchschnitt wie ich verdiente kommen etwas höhere Zahlen heraus aber man muss sich trotzdem von @Wolfgang sagen lassen: > Hans Huber: Bauleiter im Elektrohandwerk (...) Erwerbsminderungsrente ist 972 € netto. Ehrlich, Ihre (offiziellen) Einkünfte in den zurückliegenden Jahrzehnten müssen unterirdisch gewesen sein . Und das nach 37 Jahren Arbeit, was wohl nicht bedacht wird das in dieser Zeit auch Ausbildungszeiten, Wehrdienst, Krankheit und auch unverschuldete Arbeitslosigkeit wegen Insolvenz der Firma (Auftraggeber zahlt nicht) dadurch neuer Arbeitsplatzwechsel (neuer Chef sagt erst einmal schauen wir mal wie Sie sich machen was auch wieder erst einmal Lohnverzicht bedeutet) mitgerechnet werden und dann kann man sogar wie ich teilweise über den Durchschnitt verdienen und kommt trotzdem auf diese 972 € Erwerbsminderungsrente vor allen Dingen auch noch wenn man das Pech hatte kurz vor Juli 2014 erkrankt zu sein (2 Jahre weniger Zurechnungszeit) Aber das wäre schon wieder ein anderes Thema der Ungerechtigkeit. Hans Huber
wie bitte? unterstelllen wir nur mal nur beispielhaft 30 TEUR Jahreseinkommen, also ungefahr der reelle Durchschnittsverdienst. der von der Bundesregierung festgelegte Wert für das fiktive Durchschnittsentgelt beträgt 2016 ca. 36 TEUR. unterstellen wir das Verhältnis für 35 Jahre. macht rund 0,8333 EP x 35 Jahre = 29,165 EP, die gemindert um 10,8% vorgezogene Rente, also ZF 0,892 = 26,015 EP x West ARW 30,45 = 792,16 Euro mtl. Bruttorente, abzgl. KV/PV 9,85% macht zugunsten Konto mtl. = 714,13 Euro. also je nach Wohnort deutlich weniger als Grundsicherung/H4. schon beachtlich wenn die RV so tut, als wüsste sie das nicht.... Sehr gut erkannt, auch wenn man den Durchschnitt wie ich verdiente kommen etwas höhere Zahlen heraus aber man muss sich trotzdem von @Wolfgang sagen lassen: > Hans Huber: Bauleiter im Elektrohandwerk (...) Erwerbsminderungsrente ist 972 € netto. Ehrlich, Ihre (offiziellen) Einkünfte in den zurückliegenden Jahrzehnten müssen unterirdisch gewesen sein . Und das nach 37 Jahren Arbeit, was wohl nicht bedacht wird das in dieser Zeit auch Ausbildungszeiten, Wehrdienst, Krankheit und auch unverschuldete Arbeitslosigkeit wegen Insolvenz der Firma (Auftraggeber zahlt nicht) dadurch neuer Arbeitsplatzwechsel (neuer Chef sagt erst einmal schauen wir mal wie Sie sich machen was auch wieder erst einmal Lohnverzicht bedeutet) mitgerechnet werden und dann kann man sogar wie ich teilweise über den Durchschnitt verdienen und kommt trotzdem auf diese 972 € Erwerbsminderungsrente vor allen Dingen auch noch wenn man das Pech hatte kurz vor Juli 2014 erkrankt zu sein (2 Jahre weniger Zurechnungszeit) Aber das wäre schon wieder ein anderes Thema der Ungerechtigkeit. Hans HuberUnd immer sind die Anderen Schuld. Was für ein Jammerlappen.
Also bitte, etwas mehr Mitleid. Der arme Huber musste eine Ausbildung machen. Musste Wehrdienst leisten. War arbeitslos. war krank. Musste den Arbeitgeber wechseln. Bezieht eine Rente. Das sind echte Schicksalschläge, wenn nicht sogar Ungerechtigkeiten. Das passiert nicht jedem!Und immer sind die Anderen Schuld. Was für ein Jammerlappen.Nicht ganz nachvollziehbar ist für uns, warum sich nach 35 Beitragsjahren so ein niedriger Rentenbetrag (Hartz IV – Niveau) ergibt.wie bitte? unterstelllen wir nur mal nur beispielhaft 30 TEUR Jahreseinkommen, also ungefahr der reelle Durchschnittsverdienst. der von der Bundesregierung festgelegte Wert für das fiktive Durchschnittsentgelt beträgt 2016 ca. 36 TEUR. unterstellen wir das Verhältnis für 35 Jahre. macht rund 0,8333 EP x 35 Jahre = 29,165 EP, die gemindert um 10,8% vorgezogene Rente, also ZF 0,892 = 26,015 EP x West ARW 30,45 = 792,16 Euro mtl. Bruttorente, abzgl. KV/PV 9,85% macht zugunsten Konto mtl. = 714,13 Euro. also je nach Wohnort deutlich weniger als Grundsicherung/H4. schon beachtlich wenn die RV so tut, als wüsste sie das nicht.... Sehr gut erkannt, auch wenn man den Durchschnitt wie ich verdiente kommen etwas höhere Zahlen heraus aber man muss sich trotzdem von @Wolfgang sagen lassen: > Hans Huber: Bauleiter im Elektrohandwerk (...) Erwerbsminderungsrente ist 972 € netto. Ehrlich, Ihre (offiziellen) Einkünfte in den zurückliegenden Jahrzehnten müssen unterirdisch gewesen sein . Und das nach 37 Jahren Arbeit, was wohl nicht bedacht wird das in dieser Zeit auch Ausbildungszeiten, Wehrdienst, Krankheit und auch unverschuldete Arbeitslosigkeit wegen Insolvenz der Firma (Auftraggeber zahlt nicht) dadurch neuer Arbeitsplatzwechsel (neuer Chef sagt erst einmal schauen wir mal wie Sie sich machen was auch wieder erst einmal Lohnverzicht bedeutet) mitgerechnet werden und dann kann man sogar wie ich teilweise über den Durchschnitt verdienen und kommt trotzdem auf diese 972 € Erwerbsminderungsrente vor allen Dingen auch noch wenn man das Pech hatte kurz vor Juli 2014 erkrankt zu sein (2 Jahre weniger Zurechnungszeit) Aber das wäre schon wieder ein anderes Thema der Ungerechtigkeit. Hans Huber
Ja, vielen Dank für Ihre Aufklärung. In Städten wie Berlin, Hamburg und München betragen die Kosten für die Unterkunft bisweilen sogar 1.000,- Euro. Zuzüglich Regelsatz von 404,- Euro ergeben sich 1.404,- Euro. Dann rechnen wir noch einmalige Leistungen in Höhe von ca. 200,- Euro hinzu. Also: Hartz IV = 1.604,- Euro. In den Großstädten und Ballungsräumen leben ja bekanntlich die meisten Leute. Habe ich noch was vergessen? Viele Grüße Pippi LangstrumpfFalls Sie es noch nicht wussten: Der Regelbedarf Hartz IV liegt bei 404,- Euro, nicht bei 792,16 Euro. Das ist also knapp die Hälfte. Damit stimmt Ihre Aussage mit den Durchschnittsverdiensten nicht.Falls Sie es noch nicht wussten: Zum Regelbedarf addieren sich bei Grundsicherung noch die Kosten der Unterkunft. Vielerorts dürfte da mit 792,16 Euro nicht der Bedarf gedeckt sein, so dass bei einer Rente in dieser Höhe aufgestockt werden muss und der Betroffene auf die Grundsicherung angewiesen ist.
Die Kosten der Unterkunft werden bei der Grundsicherung nur im angemessenen Rahmen berücksichtigt. Die genannten Zahlen werden bestenfalls für den Zeitraum von 6 Monaten übernommen, in der Zeit muss sich der Leistungsempfänger um eine angemessene Unterkunft bemühen. Es gibt in den genannten Städten Richtlinien betreffs angemessener Kosten der Unterkunft, im Normalfall wird von den Trägern der Grundsicherung die Bruttokaltmiete benannt, für Single wären das: Berlin - 364,50 Euro Hamburg - 363,50 Euro München - 642,00 Euro Dazu kommen dann noch die Heizkosten ... In keiner der 3 Städte würde man also mit einer Rente von 792,16 Euro über dem Niveau der Grundsicherung liegen.Falls Sie es noch nicht wussten: Zum Regelbedarf addieren sich bei Grundsicherung noch die Kosten der Unterkunft. Vielerorts dürfte da mit 792,16 Euro nicht der Bedarf gedeckt sein, so dass bei einer Rente in dieser Höhe aufgestockt werden muss und der Betroffene auf die Grundsicherung angewiesen ist.In Städten wie Berlin, Hamburg und München betragen die Kosten für die Unterkunft bisweilen sogar 1.000,- Euro. Zuzüglich Regelsatz von 404,- Euro ergeben sich 1.404,- Euro. Dann rechnen wir noch einmalige Leistungen in Höhe von ca. 200,- Euro hinzu. Also: Hartz IV = 1.604,- Euro. In den Großstädten und Ballungsräumen leben ja bekanntlich die meisten Leute.
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