37 Antworten
...am 30.07.2008 | 09:37
Bei einer Berantungsstelle in Ihrer Nähe anrufen, Versiccherungsnummer durchgeben und um die Angabe des Kontoführenden Rentenversicherungsträgers bitten.
Bitte beachten: aus datenschutzrechtlichen Gründen werden Sie telefonisch keine weitergehenden speziellen Auskünfte erhalten (nur allgemeingültige)
Rosannaam 30.07.2008 | 10:08
Aus Datenschutzgründen dürfte eigentlich der aktuelle Kontoführer TELEFONISCH nicht mitgeteilt werden! Denn z.B. bei Eingang eines Pfändungs- und Überweisungsbeschlusses wird weder die Versicherungsnummer noch der aktuelle Kontoführer dem Gläubiger mitgeteilt, falls er dies nicht weiß!
Da könnte dann ja jeder, also auch Unberechtigte, bei dieser Hotline anrufen und sich nach dem Kontoführer erkundigen.
Andererseits verstehe ich die Problematik nicht. Wenn jemand bei der DRV Bund (frühere BfA) oder der DRV XY -Regionalträger - (frühere LVA) versichert war, soll er den Antrag dorthin stellen. Sollte tatsächlich ein Kontoführungswechsel stattgefunden haben oder ist der zuständige Leistungsträger nicht bekannt, wird der Antrag eben an den aktuellen Kontoführer weitergeleitet.
Außerdem haben die meisten Versicherten doch schon mal einen Versicherungsverlauf, einen Feststellungsbescheid, eine Renteninformation oder ähnliches erhalten. Dort steht doch drauf, wer zuständig ist.
Hilde im Bildeam 30.07.2008 | 10:27
Das sind aber sehr unbefriedigende Antworten. Es muss doch irgendwelche Listen geben, an denen man sich orientieren kann. Jedesmal in einer Warteschlange zu hängen kann ja nicht zeitgemäß sein.
Rosannaam 30.07.2008 | 10:34
Hallo Hilde,
wie ich schon unten in meinem 1. Beitrag schrieb, dürfte telefonisch eigentlich gar keine Auskunft gegeben werden.
Nein, Listen gibt es mit Sicherheit keine! Wie stellen Sie sich eine solche denn vor?
Ich verstehe aber ehrlich gesagt auch Ihr Problem nicht ganz. Man weiß doch normalerweise, ob man bis 2004 bei der früheren BfA (als Angestellter) oder der früheren LVA (als Arbeiter) versichert war. Oder hat schon mal Post vom Rentenversicherungsträger erhalten.
Ein Antrag kann z.B. auch bei einem Versichertenberater der DRV gestellt werden oder direkt bei einer DRV. Ein Versichertenberater leitet den Antrag an den zuständigen Leistungsträger weiter oder die nichtzuständige DRV an die zuständige DRV.
Bei einer PERSÖNLICHEN Vorsprache bei der DRV (egal welcher) kann natürlich unter Vorlage des Personalausweises und Angabe der VSNR der aktuelle Kontoführer mitgeteilt werden.
MfG Rosanna.
KSCam 30.07.2008 | 11:01
wenn Hilde "jedesmal" in der Warteschleife hängt, hätte Hilde ja "jedesmal" vergessen, wer beim letzten Mal zuständig war - dann ist
Hilde n i c h t im Bilde!
Der Tipp von Rosanna - einfach in der letzten Renteninfo nachzuschauen, ist natürlich goldwert.
Happyam 30.07.2008 | 11:01
eine Liste an der man sich orientieren kann? Häh?
Nein wie auch @Rosanna schon beschrieben, dürefn diese Auskünfte (eigentlich) nicht am Telefon gegeben werden! Aber was ist eigentlich ihr Problem? Der Experte hat Ihnen sogar die kostenfreie Nummer genannt. Wenn Sie da jetzt ein bissel warten müssen, bis Sie an "Position 1 der Warteschleife" sind, dann kostet es doch nicht mal was!
Und irgendwie kann ich Ihren Unmut darüber auch nicht verstehen. Sie scheinen sich ja lange Zeit nicht mit der Rentenversicherung in Verbindung gesetzt zu haben. Vielleicht weil es Ihnen schnurzegal war? und jetzt meckern Sie darüber, dass Sie nicht sofort "bedient" werden?
Typisch!
Also versuchen Sie ihr Glück und telefonieren oder sprechen halt persönlich vor. Diese Datenschutzsache dient nur Ihrer Sicherheit. Soweit sollte auch Ihnen das klar sein!
MfG
Happy (etwas fassungslos über soviel Naivität)
Hilde im Bildeam 30.07.2008 | 11:22
Danke für die netten Antworten, Ihr habt meine Frage komplett missverstanden, ich wollte auch nicht über Wartezeiten am Telefon meckern - nur damit erläutern, das es doch einen simlpleren Weg geben müsste, z.B. mit einer vorliegenen Rentenversicherungsnummer ohne weitere Anlagen den zuständigen Träger dazu ablesen bzw. zuordnen zu können.
Wenn am Anfang (Bereichsnummer) z.B. eine 25 oder eine 65 steht. Maßgebend ist doch ausserdem immer noch das Geb. Datum des Antragstellers. Ich will ja keine Auskünfte am Telefon über das Konto sondern nur wissen, wohin der Schriftverkehr geschickt werden muss.
Vorsichtam 30.07.2008 | 11:40
" Wenn am Anfang (Bereichsnummer)... "
Don`t feed the Troll!!!
Happyam 30.07.2008 | 11:49
Liebe Hilde,
ihr Beitrag klang aber so!
Also es ist schon richtig, dass die Bereichsnummer den jeweiligen Träger enthält, aber eben nicht die Zuständigkeit! die 25 ist die ehemalige LVA-Berlin und die 65 die ehem. BfA-Berlin.
Mittlerweile haben diese Zahlen aber so gut wie keine Bedeutung mehr, da sich die Zuständigkeitsregelungen geändert haben. Man kann also mit diesen Zahlen nix mehr anfangen. Ihnen bleibt also kein anderer als der pserönliche Weg, wenn sie das Telefonat scheuen!
MfG
Happy
p.s. und wenn sie Ihre Frage freundlicher formuliert hätten, dann würden auch die Antworten entsprechend ausfallen. Wie man in den Wald ruft, so schallt es heraus...
Rosannaam 30.07.2008 | 11:59
Ich muß @Happy in allen Punkten Recht geben!
Und ich habe außerdem den "Verdacht", dass es nicht um IHRE Vers.Nummer und zuständige DRV geht, sondern um eine oder mehrere Andere. Denn sonst müßten Sie anhand der von mir aufgezählten Möglichkeiten den richtigen Versicherungsträger wissen.
Falls dies zutreffen sollte, würde eine telefonische Auskunft aus Datenschutzgründen sowieso nicht möglich bzw. zulässig sein.
Vorsichtam 30.07.2008 | 12:21
Sie haben alles, was Sie wissen müssen, hier erfahren!
ALLES!!!
Wenn Sie wirklich kein "Troll" sind, dann haben Sie ein zilemlich schwaches Gedächtnis, vielleicht sogar eine damit verbundene Erkrankung (evt.EM-Rente mögl.???), wenn Sie JEDESMAL vor Absenden von Post an die DRV anrufen müssen, um zu wissen wohin...
Hilde im Bildeam 30.07.2008 | 12:09
Es sollte nicht abwertend klingen, ich wollte nur knapp und mit kurzer Begründung mein Anliegen erläutern. Ich werde jetzt zukünftig immer vorher bei der RV anrufen, bevor ich etwas losschicke mit der Post. Die Sache scheint ja doch komplizierter zu sein, als ich vorher gedacht hatte.
Liebe Grüße Hilde
sham 30.07.2008 | 12:41
Jetzt würd mich aber schon mal interessieren, aus welchem Grund Sie offensichtlich doch relativ viel Schriftverkehr mit der Deutschen Rentenversicherung haben und dann auch noch offensichtlich zu vielen verschiedenen Versicherungsnummern.
Sollten Sie Arbeitgeber oder evtl Steuerberater sein, würde ich ganz einfach den betroffenen Versicherten nach der zuständigen DRV fragen, der sollte es doch eigentlich wissen.
Nixam 30.07.2008 | 13:03
Upps, der hier ursprünglich verlinkte Inhalt steht nicht mehr zur Verfügung! Bitte nutzen Sie unsere Forensuche.
Klicken Sie bitte auf o.g. Link.
Geben Sie Postleitzahl ein. Dann haben Sie zuständige Stelle.
Nix
Happyam 30.07.2008 | 13:04
ich habe mir gerade nochmal überlegt, warum Sie diese Frage gestellt haben und bin auf den Gedanken gekommen, dass es tatsächlich nicht um Sie selbst geht.
Sie schreiben von Antragstellern...
Sind Sie eine selbständige Rentenberaterin oder sowas?
Ist ja ok, aber dann sollten Ihnen die Versicherten ja entsprechende Auskünfte mitbringen, aus denen hervorgeht welche Rente möglich ist, bzw. ob Beiträge erstattet werden können oder aber die Kontenklärung. Sonst können Sie ja überhaupt keine Fragen der Anträge beantworten!
Also hätten Sie ja anhand der Unterlagen den Rentenversicherungsträger.
mich düngt, Sie sind eine Bank! Eine Bank, die z.B. Versicherten die zurück in die Heimat gehen und vielleicht einen Anspruch auf Beitragserstattung haben, eine sog. Vorfinanzierung anbieten und auch schön alles hier klären für die Leute.
Und wenn Sie nun vorab wüssten, welcher Träger zuständig ist, dann können Sie das Alles in die Hand nehmen ohne das die betreffenden Personen sich informieren und so vielleicht in eine "Falle" laufen.
Happy
Happyam 30.07.2008 | 12:53
nein, komplizierter ist es eigentlich nicht. @Rosanna gab ja schon den Tipp auf die letzte Renteninfo zu schauen, das wäre tatsächlich das Einfachste.
Aber ich glaube, wenn Sie bei der DRV vorsprechen. Z.B. eine Beratungsstelle ihres Wohnortes und die Versicherungsnummer angeben, dass Sie auch die Auskunft erhalten, welche DRV zuständig ist. Da brauchen Sie nicht mal einen Termin, dass kann sicher die Dame oder der Herr am Empfang erledigen!
Wenn es allerdings so sein sollte wie @Rosanna vermutet, dann sollten Sie diese Angaben nur mit Zustimmung der Versicherten erhalten, bzw. die Leute sollten Ihnen diese Angaben selber machen.
MfG
Happy
Rosannaam 30.07.2008 | 13:52
...wenn aber z.B. ein Kontoführungswechsel zu einer Verbindungsanstalt erfolgte, ist dieser Link auch nicht unbedingt nützlich, den AKTUELLEN Kontoführer zu finden.
Philippam 30.07.2008 | 17:08
da fällt mir auch noch ein:
Inkassobüros kennen meistens die Versicherungsnummer. Die Bereichsnummer in der Versicherungsnummer sagt ihnen auch wer die Vergabeanstalt ist.
Aber wer aktueller Kontoführer ist, wissen sie damit nicht.
Mir ist von einem Versträger bekannt, dass telefonische Auskünfte nach dem aktuellen Kontoführer nicht erteilt werden.
Philipp
Rosannaam 30.07.2008 | 17:21
Also ich würde - rein theoretisch - auch keine aktuellen Kontoführer am TELEFON bekannt geben, es sei denn, der/die Versicherte könnte sich auf irgendeine Art und Weise identifizieren (z.B. nach sehr persönlichen Fragen, was das Versicherungsleben angeht o.ä.).
"Rein theoretisch" deshalb, weil ich mich eigentlich nicht an solche Telefonate erinnern kann, denn in der Regel wissen die Versicherten, wer gerade für sie zuständig ist! Würde mich jemand am Telefon völlig unwissend nach dem aktuellen Kontoführer fragen, würden bei mir gleich die Alarmglocken angehen...
Hilde im Bildeam 31.07.2008 | 00:24
Ich bin jetzt etwas schockiert, welche Lawine ich da losgetreten habe. Meine Frage galt von Anfang an den Bürgern, denen ich hier im Amt bei der Antragstellung behilflich bin. Ich selbst werde niemals Rente beziehen jedenfalls nicht von der Deutschen RV.
Manche Bürger bringen z.B. nur Ihre SVNR. mit und reichen z.B. Zeugnisse ein. Dafür wollte ich einen Leitfaden haben, natürlich könnte ich die Bürger auch erstmal wieder nach hause schicken um den letzten Bescheid bzw. Brief von der RV mitzubringen. Manchmal ist der schon älter - und vor dem Zusammenschluss der RV-Träger war ja alles ein wenig anders aufgeteilt. Deshalb hatte ich die Hoffnung es gibt irgendeine Liste, wo man ablesen kann, welche Träger sich hinter den SVNRn. genau verbergen. Ist doch schade, wenn der Postweg unnötig länger dauert und die Gefahr besteht, das auch mal was verlorengeht, wenn es dann nochmal verschickt wird. Das soll nicht heissen, das Die RV. Unterlagen
verschlampt, aber das Risiko wird doch erhöht.Es handelt sich ja mitunter um sehr persönliche Unterlagen , manchmal auch um Originale.
Ich hoffe ich konnte den "Verdacht" der letzten Antworten entkräften.
Viele Grüße
Hilde
Vorsichtam 31.07.2008 | 08:46
Dann sagen Sie das doch dazu - warum denn nicht?!? - und schon wären alle im Bilde und könnten die Zeit sinnvoller nutzen. Den Datenschutz und damit durchaus nachvollziehbar verbundene Verdachtsmomente müßten Sie ja kennen.
Also nächstes Mal: Katze aus dem Sack, dann ist nicht nur Hilde sondern auch die Antwortschar im Bilde.
Schwarzwälderam 31.07.2008 | 08:53
Jetzt wäre ich erst recht misstrauisch. Welches "Amt" soll das denn sein? Die Ortsbehörde/Versicherungsamt? Ich kenne kein Bundesland in dem die RV Träger nicht eng mit den Ortsbehörden zusammenarbeiten und es meist einen Ansprechpartner gibt, wenn die Kollegen im "Amt" eine Frage (evtl. auch zur Zuständigkeit) haben. Und auch andere "Ämter" würden sicherlich Auskünfte erhalten, wenn sie diese für ihre Arbeit nachweislich benötigen.
Hildeam 31.07.2008 | 08:56
Wir sind eine kleine Gemeindeverwaltung natürlich arbeiten wir mit den Kollegen von der DRV zusammen - aber da ich noch neu auf dem Gebiet bin habe ich "gewagt" mal diese Frage hier zu stellen.
Ich wußte nicht, das man das Forum für soetwas nicht nutzen soll / darf.
Happyam 31.07.2008 | 08:54
Hallo Hilde,
also wenn das so ist, dann nehme ich meine "Verdachtsmomente" natürlich gerne zurück! ;-)))
Allerdings hätten sie das auch gleich schreiben können oder?
Weiterhin verwundert mich das auch ein wenig, denn in den Gemeinden und Rathäusern der einzelnen Städte wird genau wie in den Aussenstellen der DRV mit dem Antrag Online Programm gearbeitet!
Mit diesem Programm haben Sie eine automatische Kontenanbindung an den zuständigen Rentenversicherungsträger. Da benötigen Sie keine "Extraangaben" des Antragstellers, sondern greifen online auf die DRV zu. Wenn Sie die Anträge natürlich immernoch per Hand ausfüllen, haben Sie es halt nicht. Also keine Scheu, es funktioniert tatsächlich!
Das schöne an Antrag online ist natürlich auch, sie können keine Formulare vergessen, da je nach Antrag die erforderlichen Formulare abgerufen werden.
MfG
Happy
Happyam 31.07.2008 | 09:01
guten morgen Hilde,
natürlich dürfen sie dieses Forum auch "dazu" nutzen!
Durch die Art ihrer Fragestellung hat sich bei mir halt die "Hab Acht Stellung" ergeben. Sie glauben ja gar nicht, wieviele Daten am Telefon "preisgegeben" werden und was das für Auswirkungen haben kann. Bis hin zum Verlust des Arbeitsplatzes!
Also formulieren Sie einfach das nächste Mal Ihre Frage so, wie es ist und dann erhalten Sie auch eine entsprechend "freundliche" Antwort.
In diesem Sinne wünsche ich fröhliches Schaffen
Happy
p.s. Haben Sie in Ihrer kleinen Gemeinde kein Antrag Online?
sham 31.07.2008 | 09:25
Diese Anrufe häufen sich. Die Anrufer hüten sich natürlich, ihre tatsächliche Identität preiszugeben (meistens wohl wirklich Inkassobüros) und geben sich z.B als Mitarbeiter einer (meist Betriebs-)Krankenkasse aus.
Da allerdings in der Regel die Telefonnummer unterdrückt wird (ich kann mir nicht vorstellen, dass es noch eine Krankenkasse ohne ISDN-Anschluss gibt) und auf Rückfragen für den Grund der Anfrage sehr abstruse Antworten kommen, sind die Fälle relativ schnell zu erkennen.
Agnesam 31.07.2008 | 08:32
Hallo Hilde,
natürlich gibt es eine Liste welcher Versicherungsträger sich hinter einer VSNR verbirgt.
Dies ist gesetzlich geregelt. Schauen Sie mal in die
Versicherungsnummern-, Kontoführungs- und Versicherungsverlaufsverordnung - VKVV.
Im Internet unter:
http://www.bundesrecht.juris.de/bundesrecht/vkvv/gesamt.pdf
Dort finden Sie in der Anlage die Zahlen der Bereichsnummer der Versicherungsnummern (Stellen 1 und 2).
Das löst aber Ihr Problem nicht. Die Bereichsnummer in der Versicherungsnummer sagt Ihnen nur, welcher Versicherungsträger ursprünglich dieses VSNR vergeben hat. Welcher Träger aber aktuell das Konto führt, läßt sich hieraus nicht erkennen.
Dies war immer schon so, also auch vor der Organisationsreform.
Agnes
Rosannaam 31.07.2008 | 10:12
Hallo Hilde,
Ihre Frage war wirklich sehr seltsam formuliert. Auch verwundert mich Ihr Beitrag von 0:24 ein bißchen...
Auch wenn jemand bei einer Vorsprache "nur" seine Vers.Nummer mitbringt, können Sie ihn/sie doch fragen, wo er/sie zuletzt versichert war, ob als Angestellter oder Arbeiter beschäftigt, ob er/sie bei der früheren BfA oder LVA gemeldet war etc. etc. DAS zumindest wissen doch wirklich die Meisten. Das hat auch mit der Änderung der Zuständigkeitsregelung bzw. dem Zusammenschluß der RV-Träger nichts zu tun. Wenn jemand z.B. einen Rentenantrag stellt, weiß er/sie in der Regel auch, WO er versichert ist. Und fast jeder erhält jährlich eine Renteninformation/Rentenauskunft! Der Anteil der Versicherten, der nicht weiß, welche DRV für ihn zuständig ist, dürfte m.E. sehr gering sein.
Im Übrigen würde ich sowieso nur in ganz wenigen Ausnahmefällen Originale versenden. Sie können doch beglaubigte Kopien anfertigen, oder gibt es in Ihrer Gemeindeverwaltung keine Kopiergeräte?
MfG Rosanna.
Wolfgangam 31.07.2008 | 11:47
Hallo Hilde,
wenn Sie den Job länger und gut machen wollen, sind die 1-wöchigen Seminare der RV-Träger zu empfehlen. Infos darüber kann Ihnen die örtliche Beratungsstelle, die (falls vorhanden) Landesarbeitsgemeinschaft der Versicherungsämter oder die Bundesarbeitsgemeinschaft der Versicherungsämter geben (Google: BAVers Offenbach).
Gruß
w.
Hilde im Bildeam 31.07.2008 | 11:53
Ich muss zugeben, die vielen Antworten haben mich gestern so sehr beschäftigt, das ich gestern Abend (Nacht) noch zu hause am privaten PC nachschauen musste. Weil es so heiß draußen war, konnte man eh noch nicht schlafen.
Aber interessant, auf was Sie alles achten, das vermittelt mir eine hohe Datensicherheit wenn man bei Ihnen versichert ist - gefällt mir.
Mit den Originalen haben Sie natürlich Recht - hinzufügen möchte ich allerdings noch, das einige Bürger, die zu uns kommen, denken, das wir Einblick in Ihr Versicherungskonto haben, weil wir einen PC auf dem Schreibtisch stehen haben. Ihnen ist dann halt beim Einkaufen eingefallen, och, ich frag jetzt mal auf der Gemeinde, wie das ist mit den Kindererziehungzeiten, Versorgungsausgleich o.ä. Auf dem Dorf sind die "kurz vor der Rente stehenden Leute" was Daten anbelangt nicht so gut informiert (keine Computergeneration). Da erlebt man manchmal seltsame Dinge.
Happyam 31.07.2008 | 13:09
Hallo nochmal,
also wenn Sie mit Antrag Online arbeiten, aber sich noch nicht so richtig trauen, dann nehmen Sie einfach einen Antrag auf und lassen das "Kreuzle" bei Daten vom Kontoführer abrufen?. Sie erhalten dann automatisch die zuständige DRV. Dann gehen Sie auf "abbrechen" und nehmen den Antrag per Hand auf. Wie es beliebt.
MfG
Happy
p.s. das könne Sie im Übrigen auch machen, wenn es sich nicht um einen Antrag handelt, sondern nur um Unterlagen nachzureichen. Und wenn noch Fragen sind, dann schreiben Sie mir einfach.
Hildeam 01.08.2008 | 08:59
Ja, das ist gut, dann werde ich den Tipp mal mit meinen Kollegen/innen besprechen.
Ich habe gerade einen R 110 auf dem Tisch. Die RVNr. fängt mit 2531.. an, (mehr möchte ich aus Datenschutzgründen hier nicht preisgeben). Ich würde den Antrag jetzt zur Rentenvers. Bund nach Berlin schicken. Ist das ok. ?
Bei Wikipedia gibt es eine Übersicht der Organisation der DV Berlin mit den Aussenstellen Gera , Stralsund und Brandenburg. Kann man dieser Liste Glauben schenken oder soll man da lieber Abstand von nehmen ?
Hildeam 01.08.2008 | 08:22
Das hört sich gut an , aber wir arbeiten nicht mit Online Anträgen und haben meines Erachtens auch keinen Zugang, oder meinten Sie die ganz normale Vorgehensweise, wenn man auf der Homepage der DRV einen Antrag aufruft, das man dort die Daten vom Kontoführer abrufen kann ? Auf welcher Seite ist den die Möglichkeit für das Kreuzchen bzw. an welcher Stelle z. B. beim R 100 ?
Happyam 01.08.2008 | 08:48
nee, die "normale" Internetseite hat das nicht. Es gibt bei der DRV ein internes Programm zur Antragsaufnahme. Das nennt sich Antrag Online. Ich hatte die Hoffnung, auch Sie als Gemeinde würden damit arbeiten. Fragen Sie doch mal Ihrem Amtsvorsteher, warum es das nicht bei Ihnen gibt. Vielleicht kann es ja "nachgerüstet" werden. Erleichterung für Sie und eine schnellere Beabreitung für alle sind sicher gute Argumente!
Ich weiß jedenfalls, dass die Rathäuser und Gemeinden in meiner Umgebung (Süddeutschland) mit diesem Programm arbeiten und auch zufrieden sind, da die "Pinselei" per Hand weggefallen ist. Allerdings weiß ich nicht, wie sie an dieses Programm rankommen. Vielleicht muss Ihr Amt sich mit der DRV in Verbindung setzen?
Als viele grüße
Happy
Evchenam 01.08.2008 | 10:27
Liebe Hilde,
machen Sie sich von der Vorstellung frei, dass Sie anhand der Versicherungsnummer immer den richtigen Versicherungsträger ermitteln können. Das funktioniert einfach nicht.
Wenn Sie jetzt einen R110 weiterleiten wollen, dann bezieht der Versicherte schon bereits eine Rente. Dann ist dieser Vordruck auch an den Träger weiterzuleiten, von dem die Rente gezahlt wird.
Da müssen Sie dann den Versicherten fragen.
Das kann in durchaus die DRV Bund in Berlin sein, muß aber nicht. Wie kommen Sie denn darauf, den Antrag an die DRV Bund zu schicken?
Wenn die Versicherungsnummer mit 25 beginnt, ist diese mal von der DRV Berlin-Brandenburg, also einem Regionalträger vergeben worden.
Sie schreiben, Sie sind neu in dem Amt.... Haben Sie denn keine erfahrenen Kollegen, die Sie befragen können. Offensichtlich besteht doch Bedarf.
Und sicherlich wäre es auch nicht verkehrt, mal eine Schulung der DRV für Mitarbeiter bei Versicherungsämtern mitzumachen.
Und noch ein Tipp: lassen Sie sich, bevor Sie einen Antrag aufnehmen, immer den letzten Versicherungsverlauf zeigen, damit Sie auch sicher sein können, dass Sie kein Antragsformular vergessen haben.
Auch wenn Sie dafür den Versicherten nochmal nach Hause schicken müssen.
Er wird Ihnen dankbar sein, wenn er dann nicht ständig Rückfragen von der DRV erhält.
Wolfgangam 01.08.2008 | 10:53
Hallo Hilde,
eigentlich ist es völlig wurscht, wo Sie den Antrag hinschicken - Hauptsache er verlässt Ihren Schreibtisch ;-)
Im Zweifel zur DRV Bund, Berlin oder Hauptstelle des Regionalträgers. Die ermitteln bei Unzuständigkeit den richtigen Träger und schon wird der Antrag weitergeleitet.
Antrag-Online:
www.deutsche-rentenversicherung.de/antrag-online
Gruß
w.
Heinricham 01.08.2008 | 13:45
Hallo Happy,
Antrag-Online ist bei weitem noch nicht so verbreitet, wie Sie es sich vorstellen können.
In vielen Bundesländern befinden sich noch "Testgemeinden" bevor ein Einsatz erfolgen kann.
Die technischen und bürokratischen Hürden sind unglaublich.
Es wird noch Jahre dauern bis ein flächenddeckender Einsatz möglich sein wird.
Offenbar ist bei "Hilde" noch nicht einmal "Antrag-Online" ohne Kontoanbindung im Einsatz.
Heinrich