Ihre-Vorsorge Logo

Homeoffice-Kosten: Wann das Finanzamt Belege sehen möchte

Bestimmte Kosten, die beim Arbeiten im Homeoffice anfallen, können steuerlich geltend gemacht werden. Die entsprechenden Nachweise sollten Steuerpflichtige bereithalten – aber nicht gleich einreichen.

Lesezeit

2 Minuten

Veröffentlicht

Mann im Homeoffice sichtet Unterlagen in einem Aktenordner. Bild: IMAGO / Westend61 / Josep Rovirosa

© Nicht definiert

Berlin (dpa/tmn). Homeoffice-Pauschale, Telefonkosten, gekaufte Hardware: Wer von zu Hause aus arbeitet, kann einige der dabei anfallenden Aufwendungen steuerlich geltend machen. Als Werbungskosten in die Steuererklärung eingetragen, können sie die Steuerlast senken. Aber wie sind die Aufwendungen nachzuweisen?

Belege erst auf Nachfrage des Finanzamts liefern

Steuerpflichtige müssen Belege nur auf Anforderung des Finanzamts vorlegen. „Heute werden bereits 20 bis 25 Prozent der Steuererklärungen von einer Software bearbeitet“, sagt Daniela Karbe-Geßler vom Bund der Steuerzahler. Weichen die Angaben von den üblichen Sätzen ab, prüfen Finanzbeamte die Plausibilität.

Rechnungen von beruflich bedingten Anschaffungen sollten also fein säuberlich abgeheftet werden. Wer mal im Homeoffice und mal im Büro arbeitet, sollte sich zudem unbedingt etwa in einem Kalender notieren, an welchen Tagen von welchem Ort aus gearbeitet wurde. Nur so lässt sich später zuverlässig nachweisen, dass die Abrechnung der Homeoffice-Pauschale und der Entfernungspauschale für den Arbeitsweg korrekt ist. 

Nachweise griffbereit haben

Zu Nachfragen führen vor allem ungewöhnlich hohe Werbungskosten – oder bei Selbstständigen ungewöhnlich hohe Betriebsausgaben. Manchmal fordern die Finanzämter dann eine genaue Kostenaufstellung mit allen Belegen an. „Manche verlangen aber auch nur die Belege für die höchsten Kosten oder ab einer bestimmten Höhe“, sagt Karbe-Geßler. Steuerpflichtige sollten sämtliche Nachweise also griffbereit haben, aber nicht schon vorsorglich einreichen.


Weitere Artikel

Time
2 Minuten

Wärmepumpe statt Ölheizung, Elektroauto statt Verbrenner: Millionen Haushalte investieren bereits in die Energiewende. Doch in vielen Fällen scheitert es am Geld.

Time
2 Minuten

Die festgesetzte Erbschaft- und Schenkungsteuer in Deutschland erreicht einen Rekordwert. Was steckt hinter dem starken Anstieg im vergangenen Jahr?

Time
2 Minuten

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben nach Abzug der Teuerung im Schnitt mehr Geld in der Tasche. Das ist eine gute Nachricht für die Konjunktur. Doch die vielen Krisenjahre wirken nach.

Time
2 Minuten

Im vergangenen Jahr wurden laut „Bau-Monitor“ fast 85.000 Wohnungen weniger gebaut als 2023. Mit Folgen für die gesamte Wirtschaft.

Time
2 Minuten

Mehr Geld im Portemonnaie für Millionen Beschäftigte: Bisher sieht es danach aus, als würden die Tariflohnerhöhungen im laufenden Jahr die Inflation schlagen. Doch es gibt noch einige Fragezeichen.

Time
2 Minuten

Die Steuererklärung lässt sich auch nach dem Absenden noch korrigieren - bestenfalls reagiert man sofort, sobald man den Fehler bemerkt. Was konkret gilt und wie Betroffene vorgehen.

Bleiben Sie auf dem Laufenden

Verpassen Sie kein Thema mehr.

Unser Newsletter informiert Sie regelmäßig und aktuell rund um die Themen Rente, Finanzen, Gesundheit und Soziales. Keine Werbung und 100% kostenlos.

Kontakt zur Deutschen Rentenversicherung

Wie können wir Ihnen weiterhelfen?
Icon Telefon
Kostenloses Servicetelefon
Mo. – Do. 08:00 – 19:00, Fr. 08:00 – 15:30
Logo Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung

Rechtliches

Service

Logo klein Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung
© Ihre-Vorsorge 2026