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Preise am Bau ziehen weiter an

Heizung, Dach, Strom: Wer jetzt baut, muss für viele Gewerke tiefer in die Tasche greifen. Welche Arbeiten besonders ins Geld gehen – und wo die Preise kaum steigen.

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Privatmann arbeitet mit Maurerkelle an einer Haus-Neubau mit Mauerziegeln.

© Nicht definiert

Wiesbaden (dpa). Die Preise am Bau steigen weiter. Im November mussten Kunden für die Leistungen durchschnittlich 3,1 Prozent mehr bezahlen als ein Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt festgestellt hat. Die Steigerungen lagen damit erneut über der allgemeinen Teuerung, die im November 2,3 Prozent betragen hatte. 

Aufgeteilt auf die Gewerke zeigt sich, dass vor allem Zimmer- und Holzarbeiten (5,4 Prozent), Dachdeckerarbeiten (4,5 Prozent) oder der Einbau von Heizungen (4,4 Prozent) und Elektroanlagen (5,4 Prozent) teurer geworden sind. Kaum gestiegen sind hingegen die Preise für Betonarbeiten (1,5 Prozent) oder Maurerarbeiten (1,3 Prozent). 

Für Wohngebäude ergibt sich daraus eine Preissteigerung um 3,2 Prozent in der Jahresfrist, während es beim Straßenbau 3,5 Prozent waren. Hier haben die Statistiker eine gewisse Beruhigung der Preisentwicklung beobachtet, weil bereits beim vorangegangenen Vergleich im August ein Wert von unter 4 Prozent festgestellt wurde. Derart niedrige Steigerungen hatte es in zwei Quartalen hintereinander seit 2021 nicht mehr gegeben.


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