Berlin (bd). Der Bestand an staatlich geförderten Riester-Verträgen ist im dritten Quartal 2021 weiter gesunken. Das geht aus der neuen Statistik des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zuvor.
Demnach existierten zwischen Juli und September noch 16,212 Millionen Verträge, rund 37.000 weniger als im Quartal zuvor. Federn lassen mussten alle Vertragsvarianten, am stärksten Wohn-Riester (Eigenheimrente).
| Vertragsform | Bestand in Mio. | Vergleich zu Q2/2021 (gerundet) |
|---|---|---|
| Versicherungen | 10,620 | -21.000 |
| Banksparverträge | 0,568 | -10.000 |
| Fondsverträge | 3,272 | -12.000 |
| Wohn-Riester | 1,752 | -25.000 |
Die neue Bundesregierung plant, die staatlich geförderte Altersvorsorge grundlegend zu reformieren. Geprüft wird ein öffentlich verantworteter Fonds als Angebot mit Abwahlmöglichkeit. Für laufende Riester-Verträge soll aber Bestandsschutz gelten.
