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Sparquote steuert auf Rekordwert zu

Bankenverband: Die Bundesbürger legen im Corona-Jahr so viel auf die hohe Kante wie nie.

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Frauenhand steckt eine 50-Cent-Münze in ein blaues Sparschwein.

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Frankfurt/Berlin (dpa). Die Sparquote in Deutschland dürfte nach Einschätzung des Bankenverbandes BVR in diesem Jahr den Rekordwert von rund 17 Prozent erreichen. Ende September war der Verband noch von etwa 15 Prozent ausgegangen. Der Teil-Lockdown im November und Dezember werde die Quote im Gesamtjahr 2020 nun voraussichtlich noch kräftiger steigen lassen, erläuterte der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) am Dienstag.

Sparrücklagen für Konsum nach Corona?

Auf Jahressicht werden die privaten Haushalte in Deutschland demnach von 100 Euro verfügbarem Einkommen etwa 17 Euro auf die hohe Kante legen. Die bislang höchsten Sparquoten in Deutschland wurden nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 1991 und 1992 mit jeweils 12,9 Prozent gemessen. 2019 waren es 10,9 Prozent.

Die gestiegenen Sparguthaben vieler Verbraucher dürften nach BVR-Einschätzung den Konsum nach der Corona-Krise anschieben. „Nach Überwindung der Corona-Pandemie besteht die Chance, dass die Bundesbürger ihre Sparrücklagen verstärkt für Konsum nutzen“, erklärte BVR-Vorstand Andreas Martin. Im dritten Quartal 2020 lag die Sparquote nach BVR-Angaben bei 16,2 Prozent und damit deutlich über dem Wert des Vorjahreszeitraums. Im Sommer des laufenden Jahres war die Sparquote in Deutschland sogar auf 21,1 Prozent geklettert.

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