München (bd). Die Raumtemperatur am Arbeitsplatz auf 19 Grad abzusenken, ist grundsätzlich gesundheitlich unbedenklich, teilt die Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (DGAUM) mit. Das gelte zumindest für Menschen ohne Vorerkrankungen.
Gesunde Menschen ohne Vorerkrankung brauchten keine negativen gesundheitlichen Auswirkungen zu befürchten, heißt es in der Mitteilung. Die kühleren Temperaturen könnten durch wärmere Kleidung und durch andere Maßnahmen, wie warme Getränke oder regelmäßige Bewegungspausen, ausgeglichen werden.
Im Zweifelsfall den Betriebsarzt fragen
Bei Menschen mit Vorerkrankungen könnten niedrigere Raumtemperaturen mitunter problematisch werden, so die Arbeitsmediziner. So steige etwa bei kalten Umgebungstemperaturen der Blutdruck. Auch auf Krankheiten wie Asthma, Rheuma oder Blutarmut (Anämie) könnten sich die niedrigeren Temperaturen ungünstig auswirken. Die DGAUM empfiehlt daher, eine Betriebsärztin oder einen Betriebsarzt bei der Frage nach der richtigen Raumtemperatur heranzuziehen.
