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Bayerische Väter bleiben besonders selten beim kranken Kind

Meist sind es Mütter, die Kinderkrankentage nutzen. Daten einer Krankenkasse zeigen, wo das Ungleichgewicht besonders groß ist.

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Vater hält ein Baby auf dem Arm. Bild: IMAGO / Panthermedia / WavebreakmediaMicro

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Hannover (dpa/lby). Bayerische Väter sind einer Erhebung der Krankenkasse KKH zufolge Schlusslicht bei der Betreuung kranker Kinder. Im ersten Halbjahr entfielen auf sie 19,5 Prozent der anfallenden Kinderkrankentage, wie die KKH am Montag mitteilte. Das ist ein Rückgang um 1,2 Prozentpunkte und der niedrigste Wert der 15 untersuchten Bundesländer. Für Bremen hatte die KKH wegen zu niedriger Fallzahlen keine Daten vorgelegt.

Bundesweiter Durchschnitt war ein Männer-Anteil von 23,1 Prozent. Spitzenreiter waren Thüringen mit 28,7 und Hamburg mit 28 Prozent. Der zweitniedrigste Anteil wurde in Baden-Württemberg mit 20,4 Prozent festgestellt.

Für die Statistik hat die KKH bundesweit knapp 100.000 Kinderkrankentage bei ihren etwa 1,6 Millionen Versicherten ausgewertet. Die Zahlen können unter Umständen verzerrt sein, da die Mitglieder einer gesetzlichen Krankenkasse nicht unbedingt repräsentativ für die Gesamtgesellschaft sind, Tendenzen und Entwicklungen lassen sich aus ihnen aber durchaus ablesen.

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